#1 Radevormwald - Reaktivierung Radevormwald-Wilhelmstal - Wuppertal-Rittershausen für Museumsbahn von Dennis M. 29.01.2011 17:24

http://www.rp-online.de/bergischesland/r...aid_957861.html

Optimismus verbreitet derzeit Holger Piwowar von der Bergischen Entwicklungsagentur mit Sitz in Solingen. Er geht davon aus, dass es ab Frühjahr über den Verein Wuppertrail einen geregelten Draisinenverkehr zwischen Wuppertal-Beyenburg und Wilhelmstal geben wird – mit Start und Ziel am Bahnhof Dahlhausen.

Er ist auch guter Dinge, dass es noch in dieser Sommersaison auf der Strecke parallel einen Museumsverkehr mit einem Zug geben wird. Er hofft sogar, dass noch im April ein erster Zug fahren kann. Die letzten Vorarbeiten an der Strecke leisteten derzeit die aktiven Mitglieder der "Wupperschiene".


Es habe zuletzt auch gute Gespräche mit der Radevormwalder Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) gegeben. Für diese hatte Geschäftsführer Rainer Meskendahl vorher mehr Aktivität von der Entwicklungsgesellschaft eingefordert.

Im vergangenen Jahr hatte es im Wülfing-Museum mehrere Workshops mit Anrainern der Strecke gegeben. "Die Ergebnisse der Erarbeitung des Marketingkonzeptes werden am 14. Februar den Radevormwalder Politikern vorgestellt", kündigt Piwowar an.


Das Projekt "Vom Bürgerverein zum touristischen Leistungsträger" für das Obere Tal als Erlebnis am Fluss Wupper ist auch vom für Tourismus zuständigen Wirtschaftsministerium des Landes als Träger des Wettbewerbs Erlebnis.NRW gewürdigt worden. Die Gewinnerprojekte können durch das NRW-EU-Programm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" 2007 bis 2013 gefördert werden. Insgesamt stehen 43 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Zur Zeitdauer der Vorarbeiten sagt Piwowar, dass man beachten müsse, dass die Akteure entlang der Strecke alle ehrenamtlich tätig sind. Trotz des Ehrenamtes, sagt der Tourismusförderer, könne ein Angebot aber immer nur dann erfolgreich sein, wenn es zuverlässig angeboten wird. "Ich bin der Überzeugung, dass der museale Bahnverkehr sehr gut angenommen wird, wenn sich die Gäste auf die Abfahrtzeiten verlassen können und wenn diese einigermaßen attraktiv sind", sagt Piwowar – in dem Wissen, dass regelmäßige Touren für ehrenamtliche Mitarbeiter künftig mit zusätzlichem Engagement verbunden sein müssen.

Offener Plattformwagen

Die Rhein-Sieg-Eisenbahn als Träger der Betriebserlaubnis der Bahn für die Strecke soll mit einer Lok und einem Wagen mit offener Plattform auf der Strecke fahren. "Einen solchen Wagen brauchen wir, weil die Gäste während der Fahrt auch fotografieren und wir ihnen das ermöglichen wollen", sagt Holger Piwowar.

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