#1 Pannenserie bei "Müngstener" von Andreas Beeck 30.06.2011 15:40

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Mal wieder Bahnbashing.
Wie es sich für die RP gehört natürlich mit völlig falschen Fakten.
Dir dort eingesetzten 628.4 wurden 1993 bis 1995 in Betrieb genommen...

Zitat von http://www.rp-online.de/bergisches-land/...tener-1.1318548

Pannenserie bei "Müngstener"

Der Dieseltriebwagen VT 628 des "Müngsteners" fällt zum Neustart über die Brücke reihenweise aus. Pendler erleben das als "Katastrophe". Die Bahn sieht aber keine Systemprobleme bei den alten Zügen.

Wenn ein Auto 30 Jahre auf dem Buckel hat, läuft das automobile Schätzchen als Oldtimer. Demnach wären die Dieseltriebwagen VT 628 des "Müngsteners" allesamt Oldtimer im betagten Fahrzeugalter: Sie stammen nämlich aus den 1970er-Jahren. Kein Wunder also, dass die rote Regionalbahn RB 47 reihenweise liegenbleibt, dem harten Dauerbetrieb wohl offenbar nicht mehr richtig gewachsen ist.

Das sei katastrophal, schildert eine Leserin gestern der Redaktion unserer Zeitung ihre Erlebnisse auf der Strecke. 50 Minuten hatte sie am Dienstag am Bahnhof Grünewald auf den "Müngstener" in Richtung Hauptbahnhof gewartet.

Um 16.40 Uhr sollte die RB 47 eigentlich abfahren, kam aber tatsächlich erst um 17.30 Uhr. Bahnkunde Reiner Nießen blieb an diesem Tag ebenfalls buchstäblich auf der Strecke, benötigte von Remscheid-Lüttringhausen bis Solingen-Mitte eine geschlagene Stunde (wir berichteten). Der "Müngstener" sei auch vorher immer mal wieder wegen einer Panne ausgefallen, heißt es unterdessen bei Pendlern.

Gestern drei Züge ausgefallen

Nach der Pannenserie um die statischen Berechnungen der Müngstener Brücke und den Verzögerungen bei der Öffnung des wichtigen Schienenwegs droht Bahnreisenden neues Ungemach. Sie können sich noch immer nicht auf verlässliche Fahrzeiten einstellen.

Gleich am Neustart des "Müngsteners" über die Brücke am Montag ist ein kompletter Zugumlauf für gut fünf Stunden ausgefallen. Ursache: technischer Defekt des Triebwagens. Aus eben diesem Grund sind vorgestern sogar drei "Müngstener" liegengeblieben. Gestern blieben zwischen 14 und 16 Uhr ebenfalls drei Züge stehen.

"Wir fahren nicht auf Verschleiß", entgegnet Bahnsprecher Udo Kampschulte dem Vorwurf, die Züge würden nicht ausreichend gewartet. Wie bei einem älteren Auto könne schon einmal ein technischer Defekt auftreten, räumt er jedoch ein. "Es gibt aber keine Systemprobleme mit den Zügen."

Zweieinhalb Jahre muss der veraltete Dieseltriebwagen VT 628 auf der Strecke jedenfalls noch durchhalten. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 will die Abellio Rail NRW den Betrieb der Regionalbahnlinie 47 Wuppertal – Remscheid – Solingen übernehmen. Abellio hat nicht zuletzt den Zuschlag vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) für die Strecke bekommen, weil sie neue, kräftiger motorisierte Züge auf die Strecke schicken will.

Im Herbst regelmäßig Probleme

Das ist offenbar auch nötig. Wenn beispielsweise in Herbsttagen Laub und Nieselregen einen Schmierfilm auf den Gleisen bilden, hängt der VT 628 regelmäßig fest. Dann schafft der alte Dieseltriebwagen aus den 70er-Jahren die bergische Steigungsstrecke nicht mehr.

Apropos Bahnärger: Auf dem Wege nach Düsseldorf haben am späten Montag-Nachmittag viele Pendler im "Müngstener" die S-Bahn der Linie 1 im Hauptbahnhof in Ohligs verpasst – nur, weil es die S-Bahn nicht nötig gehabt habe, auch nur eine Minute zu warten, heißt es.

Nach den Worten von Bahnsprecher Kampschulte darf dies eigentlich nicht passieren. Das Personal sei angehalten, zu warten und eben die zwei Minuten später loszufahren, wenn der "Müngstener" gerade in den Bahnhof einfährt. Generell, macht Kampschulte allerdings den Kurs der Bahn deutlich, würden S-Bahnen nicht warten, "weil sie so eng vertaktet sind".



Quelle: RP

#2 RE: Pannenserie bei "Müngstener" von Marcel Hilgers 30.06.2011 16:30

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Ich sag es mal so: Wenn Düsseldorf mich übernommen hätte, hätten garantiert jetzt mehr als 3 Fahrzeuge die optimierte Lüftersteuerung...

#3 RE: Pannenserie bei "Müngstener" von Justus P. 30.06.2011 18:13

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Zitat von Rheinische Post


Apropos Bahnärger: Auf dem Wege nach Düsseldorf haben am späten Montag-Nachmittag viele Pendler im "Müngstener" die S-Bahn der Linie 1 im Hauptbahnhof in Ohligs verpasst – nur, weil es die S-Bahn nicht nötig gehabt habe, auch nur eine Minute zu warten, heißt es.

Nach den Worten von Bahnsprecher Kampschulte darf dies eigentlich nicht passieren. Das Personal sei angehalten, zu warten und eben die zwei Minuten später loszufahren, wenn der "Müngstener" gerade in den Bahnhof einfährt. Generell, macht Kampschulte allerdings den Kurs der Bahn deutlich, würden S-Bahnen nicht warten, "weil sie so eng vertaktet sind".



Und ist die S1 verspätet meckern die nächsten.

Zitat von s. oben
Quelle: RP

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