#1 Zugunfall in Sachsen von Eike W. 20.09.2011 15:19

Hier der passende Bericht dazu:

http://www.n24.de/news/newsitem_7269759.html

#2 RE: Zugunfall in Sachsen von Andreas Beeck 20.09.2011 18:11

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Zitat von http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig...d-a-106295.html

Schweres Zugunglück bei Bad Lausick: Regionalbahn kippt auf Feld - fast 50 Verletzte

Lauterbach. Ausnahmezustand in Lauterbach nördlich von Bad Lausick: In einer langgezogenen Kurve am Dorfrand rammt am Dienstag um 13.13 Uhr der Regionalexpress 3736 ein Auto und entgleist. Ein Waggon des viergliedrigen Zuges rutscht in vollem Tempo vom Bahndamm und stürzt um.

Die weiteren Wagen kommen neben dem Gleis zum Stehen. Ein Großaufgebot von Rettungssanitätern, Feuerwehren und Helfern vor Ort kümmert sich um die Verletzten. Die Bundespolizei spricht zwei Stunden nach dem Unglück von neun Schwer- und bis zu 40 Leichtverletzten. Ein Krisenstab übernimmt die Koordination der Rettungsarbeiten.

„Ich habe einen Schlag gehört und gesehen wie links am Fenster das Auto entlang krachte“, sagt Andreas Winkler Minuten nach dem schweren Zugunglück, das sich auf der Bahnstrecke Chemnitz - Leipzig vier Kilometer nördlich von Bad Lausick ereignet. Der Chemnitzer, der wie die rund 100 Reisenden auf dem Weg nach Leipzig ist, hat Glück: Sein Waggon stürzt nicht um; er und die Mitfahrenden können sich selbst in Sicherheit bringen und anderen Reisenden helfen.

„Ich habe einen Schlag gehört und gesehen wie links am Fenster das Auto entlang krachte“, sagt Andreas Winkler Minuten nach dem schweren Zugunglück, das sich auf der Bahnstrecke Chemnitz - Leipzig vier Kilometer nördlich von Bad Lausick ereignet. Der Chemnitzer, der wie die rund 100 Reisenden auf dem Weg nach Leipzig ist, hat Glück: Sein Waggon stürzt nicht um; er und die Mitfahrenden können sich selbst in Sicherheit bringen und anderen Reisenden helfen.

Nicht nur auf der Bahnstrecke, deren Unterbau durch den Unfall stark beschädigt wird, kommt der Verkehr zum Erliegen. Auch auf der Staatsstraße von Bad Lausick nach Otterwisch ist kein Durchkommen mehr. Zahlreiche Menschen aus Lauterbach beobachten die Rettungsarbeiten.

Erschüttert zeigt sich der alteingessenene Landwirt Hubert Aurich. Der Bahnübergang sei sehr gefährlich, meint er: „Spätestens jetzt muss doch klar sein, dass wir wieder eine Brücke über die Bahn brauchen – zumindest für die Radfahrer und für die Fußgänger“, fordert Aurich.



Bilder gibt es hier: http://www.mdr.de/sachsen/zugbilder100_s...c-92006d25.html

#3 RE: Zugunfall in Sachsen von Benjamin D. 20.09.2011 18:16

Der Unfallhergang ist kurios... Ein Glück, dass der Autofahrer aus seinem Auto ausgestiegen ist, um dem Zug zuzuschauen.

#4 RE: Zugunfall in Sachsen von Hubert Podolski 20.09.2011 22:52

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Hmpf! ... und wieder isses ein Transporterfahrer schuld gewesen, der hat zu spät gebremmst & den kleinwagen auf die Schienen geschoben, wieder so n 28 jähriger Schnösel, ständig passieren teils dramatische Unfälle wo Kleintransporter drin verwickelt oder sogar verursacher sind, ich bin stets dafür das so mancher Autofahrer erst gar kein Führerschein bekommt weil fahruntüchtig, immer diese agressiven Fahrer, immer s SCHEIß Handy am Ohr, oder immer nach ihren scheiß Kippen am suchen, sorry Leute aber sowas regt mich extrem auf ... habe schon einiges auf ner Autobahn erlebt wie manch einer sich rücksichtslos verhält, ... warum haben solche Leute n Führerschein? ... ich bin für einen Psychologischen Test BEVOR der Führerschein gemacht werden darf ... & Leute die schon scheiße gebaut haben, sollten erst gar keine Fahrerlaubnis bekommen!

#5 RE: Zugunfall in Sachsen von Marcel Hilgers 21.09.2011 00:17

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Da haben die Leute aber nochmal Glück im Unglück gehabt. "Nur" 6 Schwerverletzte und 15 Leichtverletzte...gute Besserung an dieser Stelle!
Ich würde mal sagen, dass das Ganze für den Fahrer des Transporters recht teuer wird...

#6 RE: Zugunfall in Sachsen von Kay Joecken 22.09.2011 14:46

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Der Zug fuhr um 12.32 Uhr ab Chemnitz am Dienstag & ich hatte noch vor diesen zu nehmen. Glück im Unglück, denn ich war länger im Büro als geplant, so dass ich erst um 14.32 Uhr fahren konnte bzw. auch nicht, da auch der Zug nicht nach Geithain fuhr wie es gestern der Fall war. Chemnitz - Leipzig war gestern ein Abenteuer. 9.32 Uhr ab Chemnitz -> Geithain, dann MRB (Doppeltraktion Regio-Shuttle) oder SEV über Bad Lausick und dann ÜBER Borna nach Leipzig, eine Std. zu spät in Leipzig und Zug verpasst... durfte dann über Halle nach Hannover fahren durchn Harz.^^ Und im Netz stand vorher noch nicht dass die Strecke noch nicht geräumt ist. :-S

#7 RE: Zugunfall in Sachsen von Andreas Beeck 22.09.2011 15:24

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Bei der Zeitung mit den 4 Buchstaben gibt es nun auch Bilder der Aufräumarbeiten: http://www.bild.de/regional/leipzig/zugu...75246.bild.html
Der umgestürzte Endwagen des 612 ist erstaunlich glimpflich davon gekommen...

#8 RE: Zugunfall in Sachsen von Andreas Beeck 03.01.2012 20:59

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Zitat von http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SA...ikel7865092.php

Bahn muss Teil des Unfallzugs von Bad Lausick verschrotten
Der zweite Zugteil kann wieder aufgearbeitet werden


Leipzig/Bad Lausick (dapd-lsc). Ein Teil des Unglückszugs von Bad Lausick muss verschrottet werden. Der vordere Teil des Triebwagens habe beim Zusammenstoß mit dem Auto einen Totalschaden erlitten, teilte die Deutsche Bahn am Montag in Leipzig auf dapd-Anfrage mit. Der zweite Zugteil könne wieder aufgearbeitet werden. Die Höhe des Gesamtschadens kann den Angaben zufolge bisher nicht beziffert werden, da einzelne Sachschäden an Fahrzeugen, Gleisen und am Bahnübergang noch zusammengetragen werden müssten.
Am 20. September war ein Regionalexpress auf dem Weg von Chemnitz nach Leipzig bei Bad Lausick auf einem Bahnübergang mit einem Auto zusammengestoßen und entgleist. 21 Menschen wurden dabei verletzt.

#9 RE: Zugunfall in Sachsen von Andreas Beeck 13.01.2012 17:58

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Zitat von http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/klageerhebung100.html

Anklage gegen Autofahrer nach Zugunglück bei Bad Lausick

Nach dem schweren Zugunglück von Bad Lausick im September 2011 beginnt die juristische Aufarbeitung des Falls. Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat gegen einen 29-jährigen Mann Anklage wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und der fahrlässigen Körperverletzung in 20 Fällen bei dem Amtsgericht Grimma erhoben. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wird dem aus dem Landkreis Mittelsachsen stammenden Mann zur Last gelegt, am 20. September 2011 an einem Bahnübergang bei Bad Lausick im Landkreis Leipzig einen Auffahrunfall verursacht und dabei einen Pkw auf die Gleise geschoben zu haben. In der Folge stieß ein Regionalexpress der Deutschen Bahn mit dem Personenwagen zusammen.

Unaufmerksamkeit für zu Kettenreaktion

Laut Staatsanwaltschaft hatte der auf der Staatsstraße 49 aus Richtung Bad Lausick kommende Transporterfahrer "mutmaßlich aus Unaufmerksamkeit" zu spät gesehen, dass am Bahnübergang in Lauterbach ein Auto stand. Die Schranken waren zwar noch offen, allerdings blickte bereits die Warnanlage. Trotz Vollbremsung fuhr der Transporter auf den Wagen und schob diesen auf die Gleise.

Dem 29-Jährigen gelang es zusammen mit anderen Personen den leicht verletzten 64-jährigen Autofahrer noch rechtzeitig vor dem herannahenden Triebwagen in Sicherheit zu bringen. Der mit 115 Stundenkilometer fahrende Regionalexpress von Chemnitz nach Leipzig entgleiste beim Zusammenstoß. Ein Wagen stürzte um und kam erst auf einem Feld zum Liegen. Dabei wurden der 50-jährige Lokführer und insgesamt 21 der 68 Fahrgäste verletzt, fünf von ihnen schwer. Drei Fahrgäste verzichteten nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf eine Verfolgung des Verursachers.

Sachschaden von mindestens 4,4 Millionen Euro

Sachverständige haben an den beteiligten Fahrzeugen, dem Bahnübergang und den Eisenbahnanlagen keine technischen Defekte festgestellt, die den Unfall hätten auslösen können. Nach den bisherigen Berechnungen entstand durch Unglück ein Schaden von insgesamt mindestens 4,4 Millionen Euro. Die Bahn muss nach eigenen Angaben einen Teil des Unfallzugs verschrotten.

Der Angeschuldigte hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert, teilte die Staatsanwaltschaft mit.



Quelle: http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/klageerhebung100.html

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