#1 Verlegung der Verkehrsstation Borken (Westf): Erster Spatenstich am Freitag von Alexander Schmitz 11.01.2012 19:35

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An der Schwelle zum Umbau steht der Borkener Bahnhof. Am Freitag findet der offizielle erste Spatenstich statt.

Schon lange ist von der Verlegung des Borkener Bahnhofs die Rede. Jetzt geht es wirklich los. Am Freitag setzen Vertreter von Deutscher Bahn und Stadtverwaltung den ersten offiziellen Spatenstich. Im dritten Quartal dieses Jahres soll die neue Station in Betrieb gehen. Die BZ hat vorab zusammengetragen, mit welchen Veränderungen Bahnfahrer rechnen müssen.

Verlegung: Der Haltepunkt für die Züge wird nach Südosten verlegt. Der 120 Meter lange neue Bahnsteig werde etwa auf Höhe des heutigen Park-and-Ride-Platzes liegen und sich bis zur Agentur für Arbeit erstrecken, sagte Bahnhofsmanager Uwe Lüers von der Deutschen Bahn.

Ausstattung: Lüers sprach von einem „normalen Bahnsteig“ mit einer Breite von 2,70 Meter bis drei Metern. An der breitesten Stelle sollen es fünf Meter sein. Der aus Fertigbauteilen bestehende Bahnsteig werde barrierefrei und auf einer Ebene mit dem Zug-Einstieg sein. Ein viereinhalb mal eineinhalb Meter großer Wetterschutz soll den Fahrgästen als Unterstand zur Verfügung stehen.

Außerdem werde eine Infosäule mit Entwerter und – wie jetzt auch schon – ein Warenautomat aufgestellt. An ein bis zwei Automaten sollen Bahnreisende Fahrkarten aus dem Sortiment der Deutschen Bahn kaufen können. Bahnhofsmanager Lüers wies darauf hin, dass die Nordwestbahn auch Fahrkartenautomaten in den Zügen hat.

Fahrkartenschalter: Die Zukunft des Fahrkartenschalters scheint noch ungewiss zu sein. Laut Bahnhofsmanager Lüers wird der Schalter nicht von der Deutschen Bahn, sondern von einem privaten Anbieter betrieben. Stadt-Pressesprecher Markus Lask sagte, der Schalter könne auch nach der Verlegung des Bahnhofs zunächst weiter in dem alten Gebäude bleiben, das der Stadt gehört.

Sollte es zu der von der Stadt geplanten großen Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes samt Durchstich der Bahnhofstraße kommen, soll ein neues Servicegebäude gebaut werden, in dem auch der Fahrkartenschalter Platz hätte.

Kosten: Die Kosten der Modernisierung bezifferte Lüers auf 1,315 Millionen Euro, die aufgeteilt werden zwischen Deutscher Bahn (56.000 Euro), Bund (872.000 Euro) und Land (387.000 Euro). Die Stadt Borken habe 27.000 Euro in die frühen Planungen investiert, um das Projekt Bahnhofserneuerung in Gang zu bringen, sagte Markus Lask.

Anlass: Die Initiative zur Umgestaltung des Bahnhofs sei schon vor Jahren von der Stadt Borken ausgegangen, sagte Markus Lask. Ziel sei es, die stark befahrene Ahauser Straße zu entlasten. Daher entstand die Idee, eine Verbindung von Bahnhofstraße und Ramsdorfer Postweg über die Bahngleise hinweg herzustellen. Diese Pläne der Stadt haben zur Verschiebung des Bahnhofes geführt, sagte Bahnhofsmanager Lüers. Die Modernisierung des Borkener Bahnhofs habe die Bahn aber schon lange auf der Agenda gehabt.

Quelle: http://www.borkenerzeitung.de/nachrichte...arid,30772.html

#2 RE: Verlegung der Verkehrsstation Borken (Westf): Erster Spatenstich am Freitag von Sebastian B. 12.01.2012 12:09

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Lieber Herr Lüers, wenn man keine Ahnung hat wie die Züge eines anderen EVU ausgestattet sind sollte man lieber gar nichts sagen... Schon gar nicht in der Presse.
Ansonsten find ich es gut das in Borken endlich mal was getan wird. Das wird die Station aufwerten und endlich das über die Gleise laufen unterbinden, da ja wo jetzt noch Gleise liegen, dann eine Straße hin soll. Ich bin mal gespannt wie das Aussieht wenn alles fertig ist.

Lg Sebi

#3 RE: Verlegung der Verkehrsstation Borken (Westf): Erster Spatenstich am Freitag von Alexander Schmitz 13.01.2012 14:54

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Borkener Bahnhof rückt vor

Moderner, heller, trittsicherer – auf diese Formel brachte Bahnhofsmanager Uwe Lüers am Freitagmittag das, was bis zum Spätsommer in Borken Wirklichkeit werden soll.

Moderner, heller, trittsicherer – auf diese Formel brachte Bahnhofsmanager Uwe Lüers am Freitagmittag das, was bis zum Spätsommer in Borken Wirklichkeit werden soll. Der Bahnsteig wird etwa 150 Meter Richtung Arbeitsagentur und Wasserstiege verlegt. Kostenpunkt: 1,3 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich Bund, Land und Bahn.

Die künftige Kante ist 76 Zentimeter hoch, so dass die Fahrgäste barrierefrei ein- und aussteigen können. „Es wird auf dem Gelände keine einzige Stufe geben“, erklärte Lüers. Der Bahnsteig wird 120 Meter lang und zwischen 2,70 und drei Meter breit sein. In der Wartezone wird ein Wetterschutzhäuschen errichtet, das 4,50 mal 1,50 Meter misst.

„Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht“, lobte Dr. Hermann Paßlick den Baustart. Paßlick ist Vorsteher des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), der den Zugverkehr in der Region organisiert. Er sei zuversichtlich, dass die künftige Lösung eine vernünftige sei.

Bürgermeister Rolf Lührmann sprach von einem „Tag der Mobilität“ für Borken. Die Umgestaltung habe Auswirkungen nicht nur auf den Schienen-, sondern auch auf den Bus und den Individualverkehr, wies Lührmann auf die sich abzeichnenden Änderungen im Bahnhofsumfeld hin: Verlängerung und zweispuriger Ausbau der Bahnhofstraße, Neustrukturierung des Busbahnhofs, zusätzliche Parkplätze und Abriss des alten Gebäudes. Die Neuanlage des Bahnsteigs sei „ein erster Schritt, weitere werden folgen“.

Das Maßnahmenbündel kostet voraussichtlich knapp sieben Millionen Euro. Davon fließen 4,6 Millionen Euro Fördermittel von Land und Bund.

Quelle mit Foto: http://www.borkenerzeitung.de/nachrichte...arid,31547.html

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