#1 Niers-Rhein-Emscher-Netz geht an die NWB von Andreas Beeck 21.01.2008 17:54

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Hallo zusammen.

Heute gab der VRR bekannt, wer dieses Netz ab 2009 (RE10, RB31) bzw. 2010 (RB36, RB44) betreibt.

Es wird die NordWestBahn sein, die dort dann mit Lint 41 H fahren wird.

Die Linie RB43 wurde aus der Auschreibung heraus genommen, da diese ja erst 2006 ausgeschrieben worden war (Gewinner hier auch NWB).

Die NWB löst auf dem RE10 und der RB31 die DB Regio NRW ab, auf der RB36 und der RB44 die Prignitzer Eisenbahn (PEG).


Quelle: http://www.vrr.de/de/global/presse/archi...1113/index.html
#2 RE: Niers-Rhein-Emscher-Netz geht an die NWB von Ehemaliger User 21.01.2008 18:00

Steht schon im Forum [1]

#3 RE: Niers-Rhein-Emscher-Netz geht an die NWB von Andreas Beeck 21.01.2008 18:01

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Aber da ohne den offiziellen Link zum VRR... [78]

#4 RE: Niers-Rhein-Emscher-Netz geht an die NWB von Ehemaliger User 21.01.2008 18:06

Also mir gefällt das wirklich.. wenn RE10 und RE13 sich begegnen - nur Privatbahnen Ende 2009 [70]

#5 RE: Niers-Rhein-Emscher-Netz geht an die NWB von Andreas Beeck 21.01.2008 18:09

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Joa, es wird endlich auch am Niederrhein schön bunt dann. Ende 2009 der RE3, der RE13, der RE10 und die RB31...

Was will man denn mehr...

#6 RE: Niers-Rhein-Emscher-Netz geht an die NWB von Ehemaliger User 21.01.2008 18:14

Und der Hauptbahnhof wird dann auch in Gladbach endlich netter gemacht... dann noch den ICE4 und wir sind glücklich [1][24]

#7 RE: Niers-Rhein-Emscher-Netz geht an die NWB von Andreas Beeck 21.01.2008 18:15

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Hehe, der ICE-TD nach Antwerpen und der ICE3 nach Den Haag reichen mir auch... [9]

#8 RE: Niers-Rhein-Emscher-Netz geht an die NWB von Alexander Schmitz 22.01.2008 18:06

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Geldern
Kämpft Bahn um Niers-Express?


Roman Scheliga, 19, „Zwei mal täglich nutze ich den Niersexpress zwischen Geldern und Aldekerk. Auffällig dass zu bestimmten Zeiten drei Waggons vorhanden sind und keiner steigt ein. Andererseits gibt es oft nach der sechsten Stunde nur einen Waggon, der dann überfüllt ist.“

Die NordWestBahn (NWB) hat zwar den Zuschlag für die Strecke zwischen Kleve und Düsseldorf erhalten, der unterlegenen Bahn AG bleibt aber noch eine juristische Chance: ein Widerspruch gegen das Vergabeverfahren.

Der Niers-Express ist zur Schwebebahn geworden. Nach dem Zuschlag für die NordWestBahn (die RP berichtete exklusiv), läuft nun die Frist, in der die in der Ausschreibung unterlegenen Unternehmen Widerspruch gegen die Vergabe einlegen können. Deshalb wurde bei Siegern wie Verlierern Stillschwiegen verordnet. „Wir äußern uns nicht zu schwebenden Verfahren“, heißt es sowohl bei der NWB als auch bei der Bahn AG. Zwei Wochen bleiben den Anwälten der Bahn, um Fehler im Verfahren zu finden, dann ist der Zuschlag für die NWB ab Dezember 2009 und bis Ende 2025 sicher. „Es ist nicht untypisch, dass solche Verfahren noch eine juristische Schleife drehen“, bestätigt Sabine Tkatzik, Sprecherin des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, der die Strecke zwischen Kleve und Düsseldorf ausgeschrieben hatte.

Die NWB ist das Warten bis zum Ende der Widerspruchsfrist mittlerweile gewöhnt. Auf acht Strecken ist das Unternehmen aus Osnabrück in NRW bereits unterwegs, unter anderem zwischen Borken und Essen („Der Borkener“) sowie zwischen Dortmund und Dorsten („Emschertalbahn“). Bleibt das mögliche Widerspruchsverfahren erfolglos kommen im Dezember 2009 der Niers-Express und „Der Niederrheiner“ (Duisburg – Xanten) hinzu, im Dezember 2010 folgen die „Ruhort-Bahn“ (Oberhausen – Duisburg) und „Der Dorstener“ (Oberhausen – Dorsten).

Preislich wird sich für die Kunden nichts ändern, denn auch in den blauen Zügen der NWB gilt der Tarif des regionalen Verbundes, also des VRR. Die übrigen Hoffnungen der Fahrgäste (siehe Umfrage) erscheinen aber durchaus berechtigt. Die NWB trägt das Gütesiegel „Servicequalität Niedersachsen“, mit dem es für sein Personal, seine Technik und die Kommunikation mit seinen Kunden ausgezeichnet wurde. Mehr als 90 Prozent der Fahrgäste haben in einer Umfrage den Service der NWB gelobt, größtmögliche Pünktlichkeit wollen die Osnabrücker mit einem rechnergestützten Betriebsleitsystem erreichen. Saubere und sichere Züge sollen die hauseigenen Werkstätten gewährleisten.

Catharina Scheidemann, 17, „Ich fahre regelmäßig von Geldern nach Nieukerk. Der neue Betreiber sollte unter anderem die Sauberkeit in den waggons, die Zuverlässigkeit sowie die Pünktlichkeit verbessern. Kürzlich habe ich anderthalb Stunden im zug auf freier Strecke zwischen Geldern und Nieukerk gesessen.“

Ob das vielgelobte Unternehmen auch für die niederrheinischen Mitarbeiter der Bahn eine Perspektive bietet, entscheidet sich erst nach der Schweigefrist. 80 bis 100 Arbeitsplätze am Niederrhein gelten als bedroht. „Wir bilden sehr viel selber aus, aber wir nehmen auch gerne Lokführer, die von der Deutschen Bahn kommen“, sagt NWB-Sprecherin Katrin Hofmann. Die NWB besitzt einen eigenen Tarifvertrag und zahlt so, „dass Leute gerne zu uns kommen“, sagt Katrin Hofmann.

Sergej Haas, 25, „Den Zug nutze ich vor allem, um zur Universität nach Wuppertal zu kommen. Eigentlich bin ich mit der Bahn zufrieden. Man merkte gerade in jüngster Zeit deutlich, dass sich die Bahn AG intensiv bemüht hat, Mängel zu beseitigen. Hier sollte ein neuer Betreiber fortfahren.“

Lars Winter, 18, „Alle zwei Wochen fahre ich mit dem Zug zur Schule. Es wäre schön, wenn gerade auf der Strecke Kleve-Düsseldorf die Züge pünktlicher kämen. Das wäre ein Mangel, den der neue Betreiber bald beheben könnte. Das gehört einfach zur Zuverlässigkeit eines Verkehrsbetriebes.“

NWB in Zahlen
Streckenlänge 840 Kilometer
Linien in NRW momentan 8, Ende 2009 voraussichtlich 10, Ende 2010 voraussichtlich 12.
in Niedersachsen/Bremen 5
Zugkilometer rund 9,6 Millionen pro Jahr
Fahrgäste mehr als 16 Millionen pro Jahr
Triebwagen 70
Mitarbeiter 340

Quelle: http://www.rp-online.de/public/article/r.../geldern/523937

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