#1 Aus S-Bahn-Prüfdienst wird Servicemitarbeiter von Marc F. 07.12.2012 20:26

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Da es heute in den Medien zu sehen war, werde ich mal das Ü-Ei auspacken.
Der S-Bahn-Prüfdienst hat im Grunde schon morgen seinen letzten zivilen Arbeitstag, außer denen, die beim Express-Netz arbeiten und zwischendurch neben S-Bahn auch RB/RE-Züge fahren (mich eingeschlossen).

Hier der kleine Bericht mit etwas historischen Aufnahmen

http://www.sat1nrw.de/Aktuell/ueberpruefen-und-Helfen/42d7717/

#2 RE: Aus S-Bahn-Prüfdienst wird Servicemitarbeiter von Dominik H. 07.12.2012 20:50

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Ich find Uniform muss schon irgendwie sein, gute Sache.

#3 RE: Aus S-Bahn-Prüfdienst wird Servicemitarbeiter von Marc F. 09.12.2012 09:29

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Aus Kundensicht kann ich es auch verstehen aber auf der anderen Seite wird sich das gewisse Pack mit uns Katz und Maus spielen. Ich werde es ja später bei unserer Premiere sehen.

#4 RE: Aus S-Bahn-Prüfdienst wird Servicemitarbeiter von Marc F. 11.12.2012 10:08

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Die erste Schicht am SOnntag war schon anders als sonst, von den MT-Störungen nach erfolgloser Updateinstallation abgesehen, aber es war im großen sehr angenehm.
Ok, 2 Zugausfälle wegen Krankheit hatte ich auch noch zu beklagen, die ich hätte nehmen müssen. Heute und morgen geht´s in zivil weiter^^

Mehr Pünktlichkeits-Infos und Beratung bei der Bahn

ESSEN 100 zivile Kontrolleure der Deutschen Bahn werden ab Januar Uniform tragen und die Rolle als Ansprechpartner in nordrhein-westfälischen Zügen übernehmen. Zudem sind ab dem ersten Quartal 2013 mobile Pünktlichkeitsprognosen aller in NRW verkehrende Bahnlinien in einem System möglich.


Die Bahn reagiert damit auf die Ergebnisse der Befragung „Ganz ehrlich“ unter 3000 Probefahrern, die sonst eher das Auto nutzen.
Die Idee eines Nahverkehrstestes hatte Sara Graf-Heinzen schon länger, im September bekam die Leiterin Fahrgastmarketing bei der Deutschen Bahn (DB) in NRW schließlich das OK. 3000 Tester begaben sich kostenlos auf die Schiene. Zwei dadurch ersichtliche Kritikpunkte führen Anfang 2013 zu Änderungen im Kunden-Service.

Ein Großteil der Befragten ist im Alltag auf der Straße zu Hause – „wir wollten die Sichtweise derjenigen kennen lernen, die die Bahn bislang kaum genutzt haben“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsleitung von DB Regio NRW, Heinrich Brüggemann, am Freitag in Essen. Sechs Strecken im gesamten Bundesland standen zur Auswahl.

Preisliche Alternative

Das Ergebnis der Studie „Ganz ehrlich“: 88 Prozent würden das Angebot weiterempfehlen, 35 Prozent hatten nach dem Test ein besseres Bild von der Bahn. Nicht überprüft wurde jedoch, ob die Bahn auf diesen Strecken auch preislich eine Alternative zum Auto darstellt. „Das haben wir bewusst außen vor gelassen“ erklärte Graf-Heinzen. „Wir wollten erstmal neugierig machen.“

Das gelang offenbar. Immerhin acht Prozent gaben an, von nun an regelmäßig die Bahn nutzen zu wollen. Tun sie das, kommen sie ab dem ersten Quartal 2013 in den Genuss zwei neuer Service-Angebote – denn die Probefahrer vermissen derzeit noch flexible Informationsmöglichkeiten. Der Zugreisende, so Brüggemann, wolle individuell entscheiden, wie er bei Verzögerungen weiterkommt.

Aktuelle Infos aus dem Netz

Ab dem ersten Quartal 2013 sind daher minutengenaue Pünktlichkeitsprognosen aller in NRW verkehrenden Bahnlinien über eine App im Internet zu erfahren – bislang sind diese Daten nur einzeln für das jeweilige Unternehmen abrufbar. Brüggemann gibt zu: „Wir alle stehen im Wettbewerb zur Straße und sind in einigen Bereichen mittlerweile gemeinsam unterwegs.“ Bis 2014 soll auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) integriert sein.
Auch die persönliche Beratung durch das Personal wird vorangetrieben. 100 Kontrolleure, die aktuell in Zivil unterwegs sind, sollen ab Januar in Bahn-Kleidung über Fahrpläne und Anschlüsse informieren. „Offiziell sind sie bereits ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember im Einsatz, jedoch werden einige noch geschult – besonders beim Thema Tarife“, sagte Brüggemann. Sara Graf-Heinzen lächelt zufrieden: Ihr Nahverkehrstest soll künftig auch in anderen Bundesländern zu neuen Bahn-Erkenntnissen führen.

http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichte...art1544,1847959

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