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#21 RE: "Tragödie" am Bahnübergang von Marcel Hilgers 10.11.2010 08:50

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Zitat von http://www.blaulichtreporter.de/pageID_10562133.html
HALBSCHRANKE IN MEERBUSCH - OSTERATH UMLAUFEN !! JUNGER MANN VOM ZUG ERFASST UND GETÖTET !! ER HATTE WALKMAN DABEI !! 9.11.10

Am Morgen ist in Meerbusch-Osterath ein etwa 20- bis 30 - jähriger Mann von einem Zug erfasst und getötet worden. Der aufgefundene Getötete soll nach Angaben eines Ersteingetroffenen einen Walkman mit Kopfhörern dabei gehabt haben. Ob er deshalb vermutlich den herannahenden Zug dadurch überhört hatte, als er die Gleise überschritt, ist noch unklar. Das Unfallopfer wurde erst durch den Lokführer eines nachfolgenden Zuges entdeckt. Dieser alarmierte die Rettungskräfte.

Der Landrat des Rhein-Kreises Neuss als Kreispolizeibehörde -Pressestelle-
Tragischer Bahnunfall - Gemeinsame Presseerklärung der Polizei Neuss und der Bundespolizei.
Meerbusch-Osterath (ots) -


Am Dienstagmorgen (09.11.2010), gegen 06.00 Uhr, wurde an der Bahnlinie Krefeld-Neuss in Höhe Meerbusch-Osterath eine männliche Bahnleiche gefunden. Der Führer eines Personenzuges entdeckte eine neben den Gleisen liegende Person und informierte daraufhin die Rettungskräfte. An der Unglücksstelle fanden die Helfer einen jungen Mann mit schweren Verletzungen tot vor. Die Fundstelle liegt im Ortsteil Osterath zwischen den beiden Bahnübergängen Viehgasse und Görgesheideweg.

Die Ursache für den tragischen Unfall ist für die Ermittler noch nicht abschließend geklärt. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wurde der junge Mann wahrscheinlich durch den Sog eines vorbeifahrendes Zuges tödlich verletzt.

Warum sich der 20-Jährige in diesem Bereich der Bahnlinie aufhielt, ist bisher unklar. Die polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Hinweise auf ein suizidales Geschehen liegen der Polizei derzeit nicht vor; die Ermittler gehen von einem tragischen Unglücksfall aus.

Die Bahnstrecke war zwei Stunden lang gesperrt.

Vor dem Hintergrund des tragischen Unglücks warnt die Bundespolizei eindringlich vor dem Betreten der Gleise. In jedem Fall sind die sicheren Unter- und Überführungen zu nutzen, um eine Gefährdung für Leib und Leben auszuschließen. Auch der unmittelbare Aufenthalt an den Schienen birgt eine Lebensgefahr, da herannahende Züge eine "Sogwirkung" entwickeln können. Zudem können sie auf Grund der geringen Geräuschentwicklung und den hohen Geschwindigkeiten erst spät bemerkt werden. e.



Wiebold ist in der Hinsicht ja häufig durch die Reporter vor Ort gut informiert...

#22 RE: "Tragödie" am Bahnübergang von Alexander Schmitz 10.11.2010 10:40

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Naja, vom Wiebld halte ich ähnlich viel wie von Bild und Express. Da verlasse ich mich lieber auf Mitteilungen der Bundespolizei dazu.

#23 RE: "Tragödie" am Bahnübergang von Andreas Beeck 10.11.2010 19:49

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Dennoch halte ich die Bildversion für falsch bzw. blutgerecht aufgepeppt.
Um bei Tempo 120-140 in den Sog des RE zu kommen, muss man schon sehr nah am Gleis stehen.
Näher auf jeden Fall als die Schrankem am Gleis stehen...

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