#1 Der Warendorfer: Mehr Tempo für die Bahn von Alexander Schmitz 31.08.2010 09:18

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Die zukünftige Entwicklung und Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Münster und Bielefeld war Thema eines Treffens des CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker mit Vertretern der Bahn.

Gast von Sendker, der Mitglied des Verkehrsausschusses im Bundestag ist, waren der Konzernbevollmächtigte der Bahn für NRW, Reiner Latsch, sowie der Regionalleiter der DB Netz AG, Bringfried Belter.

Es sei ein konstruktives Gespräch gewesen, sagte Sendker: „Die Strecke zwischen Münster und Rheda ist von enormer Bedeutung für den Kreis Warendorf.“ Ziel des Ausbaus ist ein halbstündiger Takt. Alle Beteiligten seien sich einig, so Sendker, dass mehr Verkehr auf der Strecke wünschenswert sei. Die dafür notwendige Erhöhung der Geschwindigkeit auf 100 Stundenkilometer in Teilbereichen ist aber nur machbar, wenn einige Bahnübergänge ganz geschlossen, andere mit Ampel- und Schrankenanlagen gesichert werden. Das soll in den kommenden Jahren Stück für Stück umgesetzt werden. Einen exakten Zeitplan dafür aber nicht.

Beim geplanten Haltepunkt Einen-Müssingen haben sich der Landesbetrieb Straßen NRW und die Stadt Warendorf über die Ausgestaltung der Zufahrt von der B 64 auf die neu zu bauende Brücke geeinigt. Die Unterlagen für das Plangenehmigungsverfahren sollen im November beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht werden. Wenn alles rund läuft, könnte Ende 2011 gebaut werden. Der Haltepunkt und die Ampel- und Schrankenanlage sollen unabhängig vom Brückenbauwerk gebaut werden. Bei optimaler Baudurchführung könnte die Anlage ab Ende 2013 in Betrieb gehen. Danach kann der Haltepunkt in Raestrup geschlossen und die dortige Kreuzung ausgebaut werden.

Auch die Schrankenschließzeiten des Bahnübergangs Freckenhorster Straße/ Osttor in Warendorf wurden diskutiert. Die Bahn habe zugesagt, sich noch einmal um eine Optimierung zu bemühen.

Der Rad- und Fußweg über die Bahngleise an der Bergstraße in Warendorf kann umgebaut werden. Die Kreuzungsvereinbarung sei genehmigt, so dass jetzt die weitere Planung, Ausschreibung und Vergabe folgen kann. Dort wird eine Lichtzeichenanlage mit Schranken gebaut.

Quelle: Ahlener Zeitung

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