#1 Regionalbahn Essen-Wuppertal von 17.09.2014 20:27

Hallo,

hab ich heute bei Radio Wuppertal gehört.

Zitat
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr will die Fahrtzeiten der S-Bahnen verändern. In Wuppertal ist davon nur die S9 betroffen. Weil sie für die Strecke bis nach Essen sehr lange braucht, soll eine der drei S-Bahnen pro Stunde demnächst durch eine Regionalbahn ersetzt werden. Die hält dann nicht mehr an jeder Haltestelle, was die Fahrtzeit verkürzen soll. Das gilt frühestens ab Dezember 2019. Im Moment wird das S-Bahn-Konzept mit den Kommunen besprochen. Ob es genauso wie geplant umgesetzt werden wird, ist noch nicht klar.
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Ich kann mir schon vorstellen, dass das woanders auch schon Thema war, wenn ja würde ich mich über jeden Hinweis freuen. Irgendwo hab ich schon was von der RB41 gelesen :)

LG

Fabian

#2 RE: Regionalbahn Essen-Wuppertal von Christian Kapteina 20.09.2014 10:26

Naja, ob das wirklich so kommt, hängt dann auch davon ab, ob der S-Bahntakt auf einen 30(HVZ 15)-Minuten-Takt umgestellt wird, denke ich. Ob das wirklich so kommen wird, bleibt erstmal abzuwarten.

#3 RE: Regionalbahn Essen-Wuppertal von Dennis M. 20.09.2014 10:32

Habe das mit der RB41 auch schon mal gehört...aber wäre 49 nicht besser? Alleine wegen der 9 (-> S9) im Namen

#4 RE: Regionalbahn Essen-Wuppertal von 20.09.2014 12:37

Es muss ja nicht zwingend ein 30 Min Takt werden, könnte ja ein 20/40er werden.

B49 würde aus den Grund der damaligen RB ja schon passen ;)

Nur wäre halt die Frage wie viele Minuten man da einspart.?
Zwischen Wuppertal Hbf und Essen Hbf wären jetzt noch Vohwinkel, Neviges, Langenberg und Kupferdreh sinnvolle Halte. So würden dann 9 Galte wegfallen.

#5 RE: Regionalbahn Essen-Wuppertal von Markus J. 16.11.2014 12:03

Moin zusammen,

einsparen würde man ca. 8-10 Minuten, da nur in Steele, Kupferdreh, Langenberg, Neviges und Vohwinkel gehalten würde.
Ich bin nun allerdings mal gespannt, wie die Umsetzung erfolgen könnte.
Größere Umbrüche im Rahmen der S-Bahn-Ausschreibung gleich fahrplantechnisch umzusetzen ist sicherlich sinnvoll. Der politische Gegenwind ist aber auch da, weil Städte wie Wülfrath nicht auf den 3. S-Bahn-Halt pro Stunde verzichten oder andere ihre Busverkehre nicht anpassen/neu ausrichten wollen.

Für die Busverkehre würde ich das sogar für eine Chance halten, dass die hochverschuldeten Städte ihre Stadtverkehrs-Systeme auch einmal überdenken.
10-Min-Takte in der HVZ sind zwar sicherlich in Dortmund/Bochum etc sinnvoll, aber zwischen 9 und 12 Uhr irgendwie dann doch purer Luxus. Da wäre man mit 15-Min-Takten 5-20 Uhr sicher immer noch gut und würde 2 Fahrten pro Stunde sparen - nicht das, was man als Verkehrsplaner gerne hört, aber bei dem Notstand dann vllt. sogar angebracht.

Ich weiß aber auch nicht, ob unbedingt der komplette S-Bahn-Takt angepackt werden muss.
Ich denke, es reicht für die wesentlichen, erhofften Verbesserungen aus, die S9 Haltern/Recklinghausen - Essen im 30-Min-Takt zu bedienen (statt dessen Dorsten - Essen im 30-Min-Takt und somit 2 schnelle, 2 langsame Züge). Dazu die S2 verkürzen, in dem der "Duisburger Ast" in Wanne endet und stattdessen eine RB3 von Dortmund im 30-Min-Takt mit RE3 nach Gelsenkirchen und dann wie heute mit allen Halten nach Duisburg (spart knapp 10 Min. ggü. S2) und die angesprochene RB41/49 (wie auch immer), die von Essen bis Wuppertal ca. 10 Min. spart.

Die ebenfalls im NVP2009 bereits enthaltene Direktverbindung Wesel - Essen könnte man m.E. ebensogut durch Verlängerung eines S3-Astes nach Wesel hinbekommen und die RB33 stattdessen (so der VRR-Plan) bis Bottrop Hbf fahren mit Anschluss an den angesprochenen S3-Ast. Das kostet zwar 1 Fahrzeug mehr (eigentlich 2, aber eines wird auf RB33 dann gespart), bietet aber auch die Option, mit der S3 fahrzeugneutral noch eine weitere Verbindung Dinslaken - Essen in der HVZ anzubieten (Entlastung RB35).
Und dann kann man sicherlich noch nachdenken, ob man die Äste Essen - Hattingen und Essen - Wuppertal zwischen S3 und S9 tauscht, um ggf. nach Hattingen nur im 30er-Takt zu fahren.

Bin mal gespannt, was der VRR nun draus macht.
Die Reaktivierung der Hertener Bahn, die Direktverbindung Wesel - Essen und die Beschleunigungen Essen - Wuppertal, sowie Dortmund - Gelsenkirchen - Duisburg halte ich jedenfalls für absolut überfällig.
Vielleicht kriegt man es ja durch Neuverteilung der Regionalisierungsmittel auch ohne Taktausdünnung der S-Bahn hin.

Beste Grüße,

Markus J.

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