#1 Wesel - Husum ; 2 Bahnunfälle von Rolf Aretz 16.05.2016 09:57

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http://www.derwesten.de/region/regionalb...id11828495.html (Rheinberg)

Beim Zusammenstoß einer Regionalbahn mit einem Auto sind in Rheinberg (Kreis Wesel) drei Menschen schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 47-jährige Autofahrer mit seinem Wagen zunächst an der geschlossenen Halbschranke gehalten, dann setzte er seine Fahrt fort. Auf dem Gleis krachte die Bahn der Strecke Xanten-Duisburg in das Fahrzeug. Der 47-Jährige sowie seine beiden 46 und 60 Jahre alten Begleiter kamen ins Krankenhaus. Die rund 15 Fahrgäste in der Regionalbahn blieben unverletzt. Der Zug war nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Schaden von ungefähr 100 000 Euro. Die genaue Ursache des Unfalls stand zunächst nicht fest.
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http://www.shz.de/lokales/husumer-nachri...id13702861.html
(video)

Kotzenbüll | Auf der Bahnstrecke zwischen Tönning und St. Peter-Ording hat sich am Sonntag gegen 10 Uhr ein schwerer Unfall ereignet. Der 51-jährige Fahrer eines Peugeot 407 Kombi befuhr den „Schlagbaumweg“ aus Richtung Norden kommend. Am unbeschrankten und nur mit einem Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang erfasste ein Regionalzug der Deutschen Bahn den PKW im vorderen Bereich frontal. Der Wagen wurde rund 35 Meter mitgeschleift. Der Zug kam erst nach mehreren hundert Metern zum Stehen.

Sofort kümmerten sich der Triebwagenführer und weitere Zuginsassen um die beiden verunglückten Kinder aus dem Fahrzeug. Ihnen war es noch selber gelungen, sich aus dem Fahrzeugwrack zu befreien. Der Fahrer hingegen war eingeklemmt und musste von Feuerwehrkräften der Wehr Tönning befreit werden. Er verstarb im Autowrack.

Die Rettungsleitstelle in Harrislee löste Großalarm aus. Neben Rettungseinheiten, Feuerwehren und Notärzten wurde auch der Hubschrauber Christoph Europa 5 an die Unfallstelle beordert.

Der neunjähriger Junge wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Das zwölf Jahre altes Mädchen wurde per Rettungswagen ebenfalls in eine Klinik transportiert. Alle drei waren auf dem Weg zu einer Veranstaltung in Nordfriesland. Der Wagen ist im Kreis Schleswig-Flensburg zugelassen.

Die rund 40 Zuginsassen blieben unverletzt, ein Fahrgast und der Zugführer mussten notärztlich ambulant behandelt werden. Sie hatten einen Schock erlitten. Die Feuerwehr Kating half bei der Evakuierung der Reisenden am Bahnhof Kating, alle Passagiere wurden im Schienersatzverkehr mit Bussen zum Zielort St. Peter gebracht.

„Wir haben sofort mehrere Notfallseelsorger über die Leitstelle angefordert, berichtet Einsatzleiter Dr. Stefan Klützke von der Freiwilligen Feuerwehr Tönning. Mehrere Kollegen mussten durch Seelsorger am Unfallort betreut werden. Auch wird es in der Feuerwehr eine Aufarbeitung des Erlebten geben“, so Klützke.

Fast genau vor einem Jahr war es an einem ebenfalls unbeschrankten Bahnübergang bei Garding, der nur wenige Kilometer entfernt liegt, auch zu einem tödlichen Unfall gekommen. Dort starb ein fünf Jahre altes Kind aus Hamburg, Mutter und weitere Insassen wurden teilweise lebensgefährlich verletzt.

Die Unfallursache ist bislang unklar. Die Landespolizei hat die Ermittlung zur Unfallursache am Übergang Kotzenbüll übernommen. Der Unfallwagen wurde für technische Ermittlungen sichergestellt. Vor dem Bahnübergang ist die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt. Kurz vor dem Bahnübergang gibt es durch Reetsträucher leichte Sichtbeeinträchtigungen.

Die Bahnstrecke zwischen Husum und St. Peter-Ording war ab 10.20 Uhr komplett gesperrt. Ab 13.40 Uhr wurde sie wieder freigegeben.

#2 RE: Wesel - Husum ; 2 Bahnunfälle von Philipp Horbach 16.05.2016 18:36

Der Bahnübergang in St. Peter-Ording ist für die Verantwortlichen ein Albtraum. Er ist bereits komplett ausgestattet und durch die Ampeln alleine an der Kreuzung wird schon der gesamte Verkehr aufgehalten und trotzdem kommt es dort häufig zu Unfällen.

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