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#1

Lokführer in Großbritannien liest in voller Fahrt eine Zeitung

in Ausland 26.07.2011 08:32
von Andreas BeeckAdministrator |
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Zitat von http://www.stern.de/news2/aktuell/lokfue...ng-1709827.html

Lokführer in Großbritannien liest in voller Fahrt eine Zeitung

Von einem Hobbyfotograf ist ein britischer Lokführer dabei erwischt worden, wie er in voller Fahrt eine Zeitung liest. "Ich war wie vor den Kopf geschlagen", berichtete Jim Hales, der das Foto am Ausgang eines Tunnels machte. Es zeigt den Fahrer eines Schnellzuges Richtung London, der auf seinem Schalttisch eine große Zeitung aufgeschlagen hat. "Das ist total gefährlich", sagte Hales der Zeitung "Daily Mail", die das Foto am Montag veröffentlichte. "Er hat doch die Verantwortung für einen ganzen Zug voller Passagiere", fügte der 64-Jährige hinzu.



Quelle: Stern Online

Original-Bericht aus der britischen Presse mit Fotos: http://www.dailymail.co.uk/news/article-...o=feeds-newsxml


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

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#2

RE: Lokführer in Großbritannien liest in voller Fahrt eine Zeitung

in Ausland 26.07.2011 09:54
von Felix K.
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. Was das für Folgen hätte haben können ? Auf welche Zugsicherungssysteme vertraut GB ?


Du sagst nichts ist unmöglich ? Dann knall mal eine Drehtür zu...

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#3

RE: Lokführer in Großbritannien liest in voller Fahrt eine Zeitung

in Ausland 26.07.2011 10:12
von Kay Joecken
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Naja 60mph, das sind knapp 100km/h... man kann es auch übertreiben. Die einzige "Gefahr" daran wäre, wenn jemand oder etwas auf die Gleise springen, fahren oder rollen würde.

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#4

RE: Lokführer in Großbritannien liest in voller Fahrt eine Zeitung

in Ausland 26.07.2011 11:44
von Marcel HilgersAdministrator |
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Und so oft, wie hierzulande die Rollos für Fotografen runtergezogen werden...


Mit freundlichen Grüßen
Marcel Hilgers
(Admin)

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#5

RE: Lokführer in Großbritannien liest in voller Fahrt eine Zeitung

in Ausland 26.07.2011 12:03
von Alexander S.
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Hmmm, volle Fahrt? soweit ich weis schaffen diese viecher 200mph, zumindest mehr als 60. Naja, merkt er immerhin nicht, wenn ihm wer vor dne Zug springt.

@Kay: Naja, er könnte auch ein rotes Signal überfahren, was in GB schon mal passiert ist, allerdings hat der Tf da keine Zeitung gelesen, sondern das Signal falsch interpretiert. Am Ende hats dann nen ordendlichen wumms gegeben, und er konnte dem vor ihm "parkenden" Tf die hand schütteln.

@Marcel: Seh ich hier bei uns ganz oft auf Fotos, dass ich mich ständig frage, wie die überhaupt was sehen können.


***für die Reaktivierung der KBS386 bis Bremen***

Wenn ich von Marl spreche, mein ich meist das Marl nördlich von Lemförde...

Es ist mir vollkommen schnuppe, was ihr sagt, ich kritisier auch...

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#6

RE: Lokführer in Großbritannien liest in voller Fahrt eine Zeitung

in Ausland 03.08.2011 22:10
von Jan S.
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Kommt auf das Zugsicherungssystem an. In Deutschland würde wohl überhaupt nix passieren. Fährt der Tf über ein Vr0 und Bestätigt das nicht. Zwangsbremsung. Das gleiche bei Hp0. In der LZB bremst der Zug sowieso selber. Ich kann mir Vorstellen, dass das in GB nicht anders ist. Ich würde auf meiner Lok trotzdem keine Zeitung lesen. Oder war das vlt der Fahrplan oder die La, in der der man auf den Fotos geblättert hat


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#7

RE: Lokführer in Großbritannien liest in voller Fahrt eine Zeitung

in Ausland 03.08.2011 22:13
von Andreas BeeckAdministrator |
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Also gerade Großbritannien war jahrelang sehr rückständig bei den Sicherungssystemen...


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

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#8

RE: Lokführer in Großbritannien liest in voller Fahrt eine Zeitung

in Ausland 07.09.2011 19:01
von Christian U.
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Also das britische Zugsicherungssystem ist nicht das beste.

Zitat aus Wikipedia "AWS - Automatic Warning System"

Etwa 180 Meter vor einem Vorsignal oder der Ankündigung einer Langsamfahrstelle befindet sich mittig im Gleis eine sogenannte AWS-Rampe. Sie enthält einen Permanentmagneten und einen umgekehrt gepolten Elektromagneten; bei Ankündigungen von Langsamfahrstellen entfällt der Elektromagnet.

Unter dem Fahrzeug ist ein Empfänger installiert, der auf diese Magnetfelder reagiert. Im Führerstand gibt es eine Klingel und eine Hupe (heute werden diese Töne oft elektronisch erzeugt), eine Anzeige des Gerätezustands sowie einen Bestätigungsknopf (Wachsamkeitstaste).

Wenn das Vorsignal "Fahrt frei" zeigt, ist der Elektromagnet aktiviert. Dies führt dazu, dass im Führerstand die Klingel ertönt und die Anzeige schwarz wird.


Wenn jedoch das Vorsignal "Halt erwarten" anzeigt (und immer im Falle von Langsamfahrstellen), ist der Elektromagnet nicht aktiv bzw. nicht vorhanden. In diesem Fall ertönt die Hupe. Der Triebfahrzeugführer hat jetzt zwei bis drei Sekunden Zeit, um die Wachsamkeitstaste zu bedienen. Falls er dies unterlässt, erfolgt eine Zwangsbremsung.

Bei rechtzeitiger Betätigung der Wachsamkeitstaste verstummt die Hupe, und die Anzeige wird zu einem Muster von abwechselnd gelben und schwarzen Sektoren (umgangssprachlich "Sonnenblume" genannt). Dieses erinnert den Triebfahrzeugführer daran, dass er eine Warnung erhalten und diese bestätigt hat. Es ist jetzt seine Aufgabe, die Bremsung einzuleiten. Diese wird vom Automatic Warning System jedoch nicht überwacht.

Zitat Ende ... also ehe nicht so doll


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