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#1

Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

in Ruhrgebiet 30.11.2011 06:54
von Andreas BeeckAdministrator |
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Zitat von http://www.derwesten.de/staedte/muelheim...-id6116503.html

Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

Mülheim.
Die ÖPNV-Debatte rund um die Straßenbahnen in Mülheim scheint noch längst kein Ende gefunden zu haben. Nun meldet sich auch die Düsseldorfer Bezirksregierung zu Wort und droht mit Streichung der Straßenbaufördermittel.


Mit deutlichen Worten mischt sich nun die Düsseldorfer Bezirksregierung auch öffentlich in die Debatte um die Zukunft der Straßenbahnen in Mülheim ein. Die Aufsichtsbehörde beklagt den problematischen Zustand des Mülheimer Straßenbahn-Angebotes. Förderungen der Infrastruktur mit Mitteln von Bund und Land aus den vergangenen 20 Jahren seien „in Frage gestellt“. Das werde man nicht akzeptieren.

In Düsseldorf, so ist zu hören, ist Mülheims ÖPNV-Debatte längst zur Chefsache der grünen Regierungspräsidentin Anne Lütkes erklärt. Die Pläne der Mülheimer Stadtspitze, die Straßenbahnlinie 110 (Friesenstraße – Hauptfriedhof) und den Linienast der 104 zwischen Hauptfriedhof und Flughafen stillzulegen, stößt dort auf Ablehnung, wie aus einem Schreiben der Bezirksregierung an die WAZ hervorgeht.

Die Bezirksregierung beobachtet in Mülheim „in den letzten Jahren einen nach unserer Kenntnis bundesweit einmaligen Trend“, dass die Zahl der einsatzfähigen barrierearmen Niederflurfahrzeuge sinke statt steige. Das werde dem Ziel der zurückliegenden Förderung barrierefreier Haltestellen auf allen Linien nicht gerecht. Während in anderen Städten die Fahrzeugflotte nach und nach der Infrastruktur angepasst worden sei, sei in Mülheim nichts passiert. Die technischen Probleme der zehn Niederflurfahrzeuge, die 1996 für die Linie 112 angeschafft wurden, sind bekannt.

Ineffiziente Strukturen?

Insgesamt bleibe der Fuhrpark mit Straßenbahnen „vom äußeren Erscheinungsbild und vom technischen Zustand her deutlich hinter dem zurück, was bei anderen Städten Standard ist“, heißt es. So habe die Aufsichtsbehörde den Betrieb „genauer beobachtet und ist zu der Einschätzung gelangt, dass ein wesentlicher Grund für den problematischen Zustand der Mülheimer Straßenbahn in der technischen Führung und der Werkstatt liegen könnte“.

Fraglich sei, ob die Finanzprobleme des Betriebes (rund 27 Mio Euro Defizit im Vorjahr) „weniger der schwachen Auslastung einzelner Linienäste als vielmehr der Vorhaltung ineffizienter interner Strukturen geschuldet sind“. Regierungspräsidentin Anne Lütkes habe auf ein entsprechendes Schreiben vom 4. August an OB Dagmar Mühlenfeld bis heute keine zufriedenstellende Antwort erhalten.

Rückforderung von Fördermitteln

Von der MVG erwartet die Regierungspräsidentin weiterhin „befriedigende Auskünfte“. Auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) habe die MVG darauf hingewiesen, dass er „zeitnah Bemühungen um einen zeitgemäßen Wagenpark für die Straßenbahn erwarte“. Werde die MVG nicht tätig, so die Bezirksregierung, drohe allein deshalb die Rückforderung von Fördermitteln. „Bis auf die Mitteilung der MVG, es würden mindestens 21 Neuwagen benötigt, ist seitdem keine Aktivität des Betriebes mehr bekannt geworden.“

Auch bei der beabsichtigten Stilllegung von Straßenbahnstrecken stellt sich die Bezirksregierung quer. Es liege bisher aus Mülheim keine schlüssige Begründung vor, warum Straßenbahnen nicht mehr fahren sollten. Diese habe Lütkes ebenfalls bei OB Dagmar Mühlenfeld angemahnt. Eine Antwort stehe auch hier noch aus.

Drohgebärde

Die Bezirksregierung will alle noch zweckgebundenen Straßenbaufördermittel aus Mülheim zurückfordern, falls Bahnstrecken stillgelegt werden. Die direkte Förderung des ÖPNV obliegt seit 2008 dem VRR. Auch hier erwartet die Bezirksregierung kein Entgegenkommen für die Stadt. Der VRR machte gestern klar, dass man für eine diesbezügliche Entscheidung die politischen Beschlüsse in Mülheim abwarten wolle.

Die Stadt verwies gestern für eine Stellungnahme an MVG-Geschäftsführer Klaus-Peter Wandelenus. Der wirft der Bezirksregierung vor, „ein ganz falsches Bild“ vom Zustand des Straßenbahn-Angebotes in Mülheim zu zeichnen.

„Es weiß jeder, dass wir ältere Fahrzeuge haben – und wir können aus einem alten Ackergaul kein Rennpferd machen“, so Wandelenus. Die Probleme aber in der technischen Betriebsführung zu verorten, sei „unsinnig. Das weise ich aufs Schärfste zurück.“

Wandelenus selbst gibt an, in zahlreichen „guten Gesprächen“ mit Bezirksregierung und VRR Mülheims Planungen zum ÖPNV erläutert zu haben. Dabei sei auch gesagt worden, dass man fünf neue Niederflurbahnen über den Via-Verbund anschaffen wolle, sobald die „Liniennetzoptimierung“ in trockenen Tüchern sei. Außerdem habe man aufgezeigt, wie man die technischen Probleme bei den Niederflurbahnen im Zusammenwirken mit dem Hersteller aus der Welt schaffen wolle.

Eine Lösung sei nicht über Nacht herzuzaubern. Vier der zehn Fahrzeuge könnten seit Monaten nicht fahren. Man arbeite aber dran. So lange greife man auf Reservebahnen zurück, die es sehr wohl in ausreichender Zahl gebe.



Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/muelheim...-id6116503.html


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

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#2

RE: Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

in Ruhrgebiet 30.11.2011 07:54
von Alexander SchmitzModerator |
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Der Artikel ist zwar auch nicht mehr druckfrisch, aber dennoch amüsant. Ganz davon ab, wer was getan und geschrieben hat (oder eben auch nicht) wird doch zum Schluss klar, dass der MVG-Vorstand recht wenig von seinem Betrieb weiß: Fahrzeuge, die regelmäßig von innen und außen Wasser sehen (Nein, kein Regenwasser), sind kein Hexenwerk. Und dass ausreichend Reservebahnen vorhanden seien erkennt man daran, dass bei Kursausfällen regelmäßig Busse als Ersatz fahren...^^


Grüße, Alexander

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#3

RE: Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

in Ruhrgebiet 30.11.2011 08:07
von Andreas BeeckAdministrator |
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Wobei man nach Lesen des anderen Artikels zur MVG sich fragen muss, ob ein Teil der Buskurse im Trambereich nicht auch auf fehlendes Personal zurückgehen; Stichwort Stellenabbau und Arbeitsverdichtung...


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

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#4

RE: Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

in Ruhrgebiet 30.11.2011 08:41
von Alexander SchmitzModerator |
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Wenn ganz offensichtlich drei M-Wagen der BOGESTRA übernommen werden müssen weil die eigene verfügbare Flotte nicht mehr ausreicht, spricht doch einiges für eine kaum vorhandene Fahrzeugreserve.


Grüße, Alexander

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#5

RE: Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

in Ruhrgebiet 30.11.2011 08:48
von Christian Kapteina
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Und man braucht 21 Neuwagen? Kommt mir jetzt, ohne die genaue Kursanzahl für Mülheim zu kennen, doch ein bisschen viel vor, für den kleinen Betrieb. Zumal man ja "theoretisch" die 112 schon außen vor lassen muss, weil für die ja "theoretisch" genug NGT6 da sein "müssten"... Vielleicht sollte man statt die Straßenbahn still zu legen lieber der MVG den Betrieb entziehen und auf die EVAG übertragen...



Letztes Update am 01.05.2012

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#6

RE: Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

in Ruhrgebiet 30.11.2011 12:09
von Marc S.
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In Duisburg ist es doch m Moment ähnlich. 45 vorhandene GT10NC-DU reichen offensichtlich nicht mehr aus, um die vorhandenen zwei (!) Straßenbahnlinien und die morgendlichen E-Wagen zu bestücken. Auf der 901E kommt manchmal ein B-Wagen zum Einsatz, andere Kurse fallen ersatzlos aus. Da scheinen eine ganze Menge Fahrzeuge nicht mehr betriebsfähig zu sein. Mein letzter Kenntnisstand war ein Einsatzbedarf von 32 Kursen zur HVZ. Das sind immerhin noch 13 Fahrzeuge weniger als der Bestand. Trotzdem fallen E-Wagen oder sogar Plankurse aus. Selbst der 1000 rollt wieder relativ oft auf Linie.


zuletzt bearbeitet 30.11.2011 12:10 | nach oben scrollen

#7

RE: Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

in Ruhrgebiet 30.11.2011 20:38
von Markus Ü.
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Es spricht so einiges dafür, dass eine Fahrzeugreserve nicht vorhanden ist:

- Essener Bahnen auf der 104
- Beschaffung von 4 M6S der Bogestra
- trotzdem immer wieder Kursausfälle auf der 102
- unbefriedigender Sauberkeitszustand innen

Die NF6D machen nicht das erste Mal Probleme. Vor einigen Jahren wurden Materialmängel am Wagenkasten festgestellt und beim Ersatz der fehlenden 10 Bahnen kam Hilfe aus Essen. Ausfälle waren sehr selten, es wurde auf die M6D-Doppeltraktion verzichtet, die heute längst in weite Ferne gerückt ist.
Bereits 7-8 Neufahrzeuge wären ein guter Anfang, damit könnte man dann die 102 komplett mit ausstatten und auf der 112 durch NF6D und M6C-NF den Niederflureinstieg garantieren.

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#8

RE: Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

in Ruhrgebiet 01.12.2011 11:46
von Kay Joecken
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Ich habe nen viel sinnvolleren Vorschlag: Mülheim von der Landkarte streichen :)) :-P Keine Sorge Markus, dich hol ich vorher daraus.. ^^

Beachtlich auch: Die 901 der DVG schafft es auch problemlos nach Mülheim - naja fast immer, ich erinner mich an die "Blockade"...^^ Ist noch gar nicht so lange her^^

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#9

RE: Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

in Ruhrgebiet 02.12.2011 13:50
von Alexander SchmitzModerator |
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Mülheimer Straßenbahn: Bekenntnisse und Einsichten

Bezirksregierung und Verkehrsministerium betonen die Notwendigkeit von Investitionen beim Ausbau des Schienenverkehrs.

Dass es nicht einerlei ist, welche Personen welche Posten ausfüllen, darüber kann in Mülheim ein kleines Lehrstück geschrieben werden. Eher gesagt, es ist bereits geschrieben worden und zwar von Anne Lütkes, die sich von Horst Becker gestützt weiß. Lütkes ist Regierungspräsidentin in Düsseldorf, Becker Staatssekretär im Verkehrsministerium, beide sind bei den Grünen und deswegen eint beide das Ziel, den „öffentlichen Nahverkehr als echte Alternative zum Auto“ auszubauen. So steht es wenig überraschend in einer Korrespondenz zwischen Düsseldorf und Mülheim, an der aber der Zeitpunkt überrascht.

Die Worte stammen aus einem Schreiben von Anfang August, in dem Lütkes eine „gewisse Besorgnis“ über die Nahverkehrsdebatte in der Stadt ausdrückt - lange vor Entscheidungen, lange vor der Entscheidungsreife. Lütkes sorgt, dass es „erstmals seit Beginn der 80er Jahre“ wieder Stimmen gebe, die eine Stilllegung der Straßenbahn forderten. Stimmen? Was Lütkes meinte, waren Überlegungen des städtischen Finanzcontrollings die Betriebskosten der MVG drastisch zu senken. Eine von vielen Optionen war der Ersatz der teuren Bahn durch den billigen Bus. Davon ist zwar längst keine Rede mehr, mithin ist der Anlass der Mahnschreiben auch hinfällig. Eine große Ratsmehrheit hat inzwischen deutliche Signale gegen diese Kehrtwende gegeben. Die 112 vor allem bleibt Bahn. Dennoch erschienen der Stadtverwaltung Ton und Trend der im Grund behördeninternen Post so brisant, dass sie den Fraktionen jetzt Kopien zur Verfügung stellten.

Flammende Plädoyers

Das ist nachvollziehbar. Die Briefe sind nichts anderes als flammende Plädoyers für die Bahn und zugleich eine in dieser Direktheit erstaunliche Anklage gegen die MVG. In höchsten Tönen lobt Lütkes etwa das „noch intakte“ kommunale Schienennetz des nördlichen und westlichen Ruhrgebiets, von dem die Mülheimer Gleise nicht zu isolieren seien und an dem Lütkes die Barrierefreiheit preist. Die Befürchtung dahinter ist klar. Reißt die erste Stadt die Schienen raus, ziehen andere möglicherweise nach, das Netz wäre dahin. Für Lütkes und Becker aber gilt, wie für alle Grünen, dass die Qualität des Angebots Nachfrage schafft. Dieser Grundsatz, der Elemente der Daseinsvorsorge berührt, ist den vorgesetzten Behörden so wichtig, dass sie auf die Investitions- und Betriebskosten nur bedingt eingehen.

Dafür kommt die MVG großflächig vor. Von „betrieblichen Missständen“ ist die Rede, von fehlender Sorgfalt, von der Unfähigkeit der Werkstatt und von einer „notleidenden Betriebsführung“. Das alles rangiert nur knapp unter „Saftladen“ und wurde von der MVG-Geschäftsführung schon, natürlich, mit Entrüstung zurückgewiesen.

"Problemfall Schienenverkehr"

Dabei sollte die Geschäftsführung der MVG durchaus beunruhigen, derart unter Beobachtung zu stehen. Sehr kleinteilig hat die Bezirksregierung offenbar die Um-und Zustände in Mülheim verfolgt. Der ersatzlose Ausfall von Fahrten ist notiert worden, die Pleitenserie im letzten Winter und vor allem, dass in Mülheim immer weniger statt mehr Niederflurwagen zum Einsatz kommen; ein „bundesweit einmaliger Trend“, wie Lütkes ätzend feststellt, der überdies, wie es drohend weiter heißt, die 160 Millionen Euro Steuergeld, mit denen Bund und Land einst den Schienenausbau förderten, in „nicht hinnehmbarer Weise in Frage stellt“.

Immerhin, die Behörden räumen den - auch finanziellen - „Problemfall Schienenverkehr“ ein, bieten der Stadtpolitik für die hohen Kosten der Bahn aber eine ganz andere Lösung an: die MVG auf Vordermann zu bringen. Da könnten erhebliche Sparpotenziale schlummern, lockt Lütkes und sie könnte sich sogar vorstellen, die 104 von der Essener EVAG statt von der MVG betreiben zu lassen. Die Hauptsache sei „ein klares Bekenntnis der Stadt zum Fortbestand der Straßenbahn.“

Große Koalition

Auf allzu großes Interesse dürfte dieser Fingerzeig kaum stoßen. Über der MVG wacht eine immer schon existente Große Koalition. Wolfgang Michels (CDU) sieht sich als heimlicher Wagenlenker, die SPD versteht sich in der Person von Dieter Wiechering als Schutzmacht der Beschäftigten und der Strukturen. Solange diese Altvorderen da sind, mault etwa die FDP, werde sich nichts verändern.

Dabei ließe sich Nahrhaftes aus den Schreiben ziehen. Lütkes erkennt die Notwendigkeit weiterer Investitionen bei einem Ausbau des Schienenverkehrs an und Staatssekretär Beckers sieht in dem inzwischen manifesten Erhalt der Linie 112 eine so „positive Nachricht“, dass er die Zuschüsse für den Neubau der August-Thyssen-Brück auf den Weg brachte.

Einen anderen Aspekt der Behördenpost hat man bei der Stadtverwaltung dagegen nur mit Erstaunen registriert. Bei Bahnlinien und -verbindungen wimmelt es von Details, bei der Finanzierbarkeit bleiben die Briefe vage. Dabei residiert im Haus der Regierungspräsidentin auch jene Kommunalaufsicht, die über die Haushalte der Städte wacht und nicht zu Unrecht drakonisch Disziplin einfordert. „Offenbar“, spottet ein hoher Beamter, „kommt es darauf an, wofür man Geld ausgeben will“. Dem Anschreiben, das die Stadtspitze den Kopien an die Fraktionen beigefügt hat, kann man mithin eine gewisse Ironie entnehmen. Man arbeite gerade an einer weiteren Stellungnahme für Düsseldorf, wolle aber den Fraktionen Gelegenheit geben, die Briefe „in ihrer fachpolitische Diskussion“ einzubeziehen. Für welches Fach steht da nicht.

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/muelheim...-id6125105.html


Grüße, Alexander

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#10

RE: Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

in Ruhrgebiet 05.12.2011 14:14
von Markus Ü.
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Nun hat es das Thema auch ins ZDF geschafft: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavi...5-Dezember-2011 (ab Minute 12:29)

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#11

RE: Bezirksregierung rüffelt Mülheim für ÖPNV-Zustand

in Ruhrgebiet 05.12.2011 18:20
von Alexander SchmitzModerator |
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Ist doch ein recht sachlicher Beitrag.


Grüße, Alexander

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