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Die Gewinner der Dürre...
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Bahn und Lkw
Über das Niedrigwasser der Flüsse freuen sich vor allem jene Firmen, die mit dem Transport von Gütern auf dem Landweg ihr Geld verdienen: Denn viele Firmen haben derzeit damit zu tun, die Beförderung auf Lkw und die Bahn zu verlagern. Ob die Wahl auf Straße oder Schiene fällt, hänge stark davon ab, um welche Kategorie von Gütern es sich handelt, sagt ein Sprecher des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV). Bei Waren, die in Containern befördert werden, könnten Spediteure gut auf Lkw ausweichen. Bei Rohstoffen für die chemische Industrie hingegen, für deren Transport spezielles Equipment nötig ist, komme im Regelfall die Bahn zum Zuge.
Nach Einschätzung des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) profitiert deshalb insbesondere der Schienenverkehr und weniger die Lkw-Spediteure von der aktuellen Suche der Firmen nach alternativen Transportwegen. Ersterer eigne sich besser zum Transport von Waren, die normalerweise per Binnenschiff befördert werden, sagt ein Sprecher des Verbandes.
Tatsächlich verzeichnet etwa DB Schenker Rail derzeit vermehrte Transportanfragen – „besonders an Kohleverkehren auf der Rheinroute“, sagt ein Unternehmenssprecher. Man sei „bemüht, diese kurzfristigen Zusatzzüge abzufahren, um die Situation zu entspannen“. Und auch der Waggonvermieter VTG hat derzeit gut zu tun. „Wir spüren eine erhöhte Nachfrage – vor allem bei Chemiekessel- und Mineralölwagen“, heißt es dort. Allerdings ginge das Interesse nicht über das Maß hinaus, das man in Zeiten niedriger Pegelstände gewohnt sei. Denn wenngleich das Phänomen in diesem Jahr besonders stark ausgeprägt ist – Niedrigwasser im Rhein etwa sei keineswegs eine Seltenheit. „Unsere Kunden haben sich in den letzten Jahren darauf eingestellt und brauchen deshalb jetzt nicht auf einen Schlag die doppelte Menge Waggons.“...
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