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Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans
Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans
in Fernverkehr 21.12.2010 17:54von Marcel Hilgers • Administrator |
Zitat von http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de.../p20101221.html
DB ändert ab Mittwoch Fernverkehrsfahrplan zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
Bis zu 30 Prozent mehr Reisende durch Flugausfälle - DB setzt zusätzliche IC-Züge auf den wichtigsten Fernverkehrskorridoren ein - Reduzierter IC-Einsatz auf einigen Nebenstrecken wird durch Ersatzkonzept kompensiert - Konzernvorstand Homburg: „Möglichst jeder Fahrgast soll an sein Ziel gebracht werden“
(Berlin, 21. Dezember 2010) Die Deutsche Bahn reagiert auf den außergewöhnlich starken Reisendenandrang aufgrund ausfallender Flugverkehre und schlechter Straßenverhältnisse. Dazu wird ab Mittwoch, 22. Dezember, voraussichtlich bis Jahresende der Fahrplan auf einigen Fernverkehrsstrecken angepasst. Zur Bewältigung des hohen Verkehrsaufkommens setzt die DB zusätzliche IC-Züge auf den vom eingeschränkten Flugverkehr besonders betroffenen Nord-Süd- und Ost-West-Korridoren ein. Den dadurch reduzierten Einsatz von IC-Fahrzeugen auf einigen weniger ausgelasteten Fernverkehrslinien kompensiert die Bahn mit einem Ersatzkonzept. Dies sieht sowohl die veränderte Führung von IC-Linien als auch den Einsatz von Regio-Zügen vor.
In den letzten Tagen waren auf den jetzt verstärkten Korridoren bis zu 30 Prozent mehr Reisende unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Seit dem Wintereinbruch verzeichnet die DB eine halbe Million zusätzlicher Buchungen. Derzeit kaufen täglich rund 50.000 mehr Fahrgäste ein DB-Ticket, an Spitzentagen (freitags) sind es sogar bis zu 100.000 Zusatzbuchungen auf diesen Relationen.
„Unser erklärtes Ziel ist es, trotz der durch Schnee und Eis eingeschränkten Fahrzeugverfügbarkeit möglichst alle Fahrgäste an ihr Ziel zu bringen“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. „Mit den aktuellen Fahrplanänderungen wollen wir überbesetzte Züge auf den Hauptstrecken vermeiden und dennoch auf den Nebenstrecken keinen Fahrgast stehen lassen. Bedauerlicherweise zieht diese Maßnahme für einen vergleichsweise kleinen Teil unserer Kunden längere Reisezeiten und weniger Komfort nach sich. Das bitten wir zu entschuldigen und bieten dafür entsprechende Kulanzleistungen an.“
Die Stabilisierung des Ost-West-Korridors von Berlin über Hannover nach Rhein/Ruhr wird durch eine veränderte Führung der IC-Linie 55 von Köln nach Leipzig sichergestellt. Danach entfällt der Intercity zwischen Hannover und Leipzig alle zwei Stunden. Ersatzverkehre zwischen Hannover und Magdeburg werden durch Regio-Züge gefahren. Reisende von und nach Braunschweig bzw. Magdeburg müssen bei gleicher Reisezeit einmal in Hannover umsteigen. Fahrten von und nach Leipzig erfordern ab Mittwoch einen zusätzlichen Umstieg in Berlin und dauern rund 50 Minuten länger.
Zur Stärkung der Fahrzeugkapazitäten auf dem Nord-Süd-Korridor dünnt die DB die IC-Linie 61 von Nürnberg nach Karlsruhe aus. Dort verkehren die Züge ab Mittwoch nur noch alle vier statt bisher alle zwei Stunden. Als Ersatz fahren an den verkehrsstarken Tagen 22. und 23. Dezember Regio-Züge zwischen Stuttgart und Nürnberg. Die entsprechenden Reisezeitverlängerungen der Regio-Züge werden zwischen 20 und 50 Minuten liegen.
An den von den Fahrplanänderungen betroffenen Knotenpunkten stellt die DB mit zusätzlichem Personal eine Reisendenbetreuung vor Ort sicher.
Für die damit verbundenen Beeinträchtigungen der Kunden bietet die DB erweiterte Kulanzregelungen an: Bei Nutzung von IC- anstatt ICE-Zügen wird der Differenzbetrag zwischen IC und ICE erstattet. Das gilt auch für Reservierungsgebühren für Sitzplätze, die nicht angeboten werden konnten.
Kunden, deren Züge von dieser Fahrplanänderung betroffen sind, können von der Fahrt zurücktreten und bekommen ihre Fahrscheine ohne Gebühr komplett erstattet. Bei möglicherweise notwendigen Umwegstrecken gelten die bereits gekauften Fahrscheine uneingeschränkt.
Werden auf Grund von Zugverspätungen Anschlussverbindungen nicht erreicht, können Kunden mit zuggebundenen Fahrkarten zudem die nächstmögliche Reiseverbindung nutzen, um schnellstmöglich an ihr Ziel zu kommen.
Zitat von http://www.bahn.de/p/view/home/info/wintereinbruch.shtml
Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
Die Deutsche Bahn reagiert auf den außergewöhnlich starken Reisendenandrang aufgrund ausfallender Flugverkehre und schlechter Straßenverhältnisse. Dazu wird ab Mittwoch, 22. Dezember, voraussichtlich bis Jahresende der Fahrplan auf einigen Fernverkehrsstrecken angepasst. Zur Bewältigung des hohen Verkehrsaufkommens setzt die DB zusätzliche IC-Züge auf den vom eingeschränkten Flugverkehr besonders betroffenen Nord-Süd und Ost-West-Korridoren ein. Den dadurch reduzierten Einsatz von IC-Fahrzeugen auf einigen weniger ausgelasteten Fernverkehrslinien kompensiert die Bahn mit einem Ersatzkonzept. Dies sieht sowohl die veränderte Führung von IC-Linien als auch den Einsatz von Regio-Zügen vor. An den von den Fahrplanänderungen betroffenen Knotenpunkten stellt die DB mit zusätzlichem Personal eine Reisendenbetreuung vor Ort sicher.
Für die damit verbundenen Beeinträchtigungen der Kunden bietet die DB erweiterte Kulanzregelungen an: Bei Nutzung von IC- anstatt ICE-Zügen wird der Differenzbetrag zwischen IC und ICE erstattet. Das gilt auch für Reservierungsgebühren für Sitzplätze, die nicht angeboten werden konnten. Kunden, deren Züge von dieser Fahrplanänderung betroffen sind, können von der Fahrt zurücktreten und bekommen ihre Fahrscheine ohne Gebühr komplett erstattet. Bei möglicherweise notwendigen Umwegstrecken gelten die bereits gekauften Fahrscheine uneingeschränkt. Werden auf Grund von Zugverspätungen Anschlussverbindungen nicht erreicht, können Kunden mit zuggebundenen Fahrkarten zudem die nächstmögliche Reiseverbindung nutzen, um schnellstmöglich an ihr Ziel zu kommen.
Kostenfreie Stornierungen bis Weihnachten möglich
Sofern Sie Ihre Fahrt bis Weihnachten nicht antreten möchten, können Sie die Fahrkarten (inkl. zuggebundene Angebote) sowie Reservierungen aus Kulanz kostenfrei stornieren. Für kostenfreie Erstattungen von Online-Tickets wenden Sie sich bitte über das folgende Formular an die Deutsche Bahn: >>> Kontaktformular <<<. Sollten Sie Ihre Fahrkarte in einem DB Reisezentrum bzw. DB Agentur oder am DB Automaten gekauft haben, wenden Sie sich bitte an das örtliche DB Reisezentrum bzw. Ihre DB Agentur.
Unter der kostenlosen Service-Nummer 08000 99 66 33 sowie auf >>> www.bahn.de/aktuell <<< erhalten Sie rund um die Uhr Informationen über die aktuelle Betriebslage. Nutzen Sie ein mobiles Endgerät, erhalten Sie aktuelle Reiseinformationen über >>> m.bahn.de/ris <<<.
Zitat von http://www.bahn.de/blitz/view/fernverkehr/uebersicht.shtml
Fahrplanänderungen im Fernverkehr
DB ändert Fernverkehrsfahrplan zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
Die Deutsche Bahn reagiert auf den außergewöhnlich starken Reisendenandrang aufgrund ausfallender Flugverkehre und schlechter Straßenverhältnisse.
Dazu wird ab Mittwoch, 22. Dezember, voraussichtlich bis einschließlich 29.12.2010, der Fahrplan auf einigen Fernverkehrsstrecken angepasst.
Zusätzliche IC-Züge zwischen Köln und Berlin
Zur Entlastung der ICE-Züge Köln - Wuppertal - Hagen - Hannover - Berlin werden vom 22.12. bis einschließlich 29.12.2010 zusätzliche IC-Züge im 2-Stunden-Takt eingesetzt.
Die Fahrzeiten dieser zusätzlichen Züge entnehmen Sie bitte dem Dateianhang.
>>> Weitere Informationen zum Download <<<
Anpassung des Angebots Hannover - Leipzig und Karlsruhe - Nürnberg
Auf den IC-Strecken
- Hannover - Magdeburg - Halle - Leipzig,
- Karlsruhe - Stuttgart - Aalen - Nürnberg,
- Nürnberg - Augsburg - München
wird das Angebot angepasst, um größere Kapazitäten auf dem Ost-West- und Nord-Süd-Korridor zu gewährleisten.
Alle Änderungen entnehmen Sie bitte der Datei im Anhang.
>>> Weitere Informationen zum Download <<<

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 21.12.2010 20:09von Alexander Schmitz • Moderator |

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 21.12.2010 22:06von Andreas Beeck • Administrator |

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 21.12.2010 22:08von Marcel Hilgers • Administrator |

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 21.12.2010 22:11von Andreas Beeck • Administrator |

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 21.12.2010 22:47von Patrick A. •

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 22.12.2010 06:59von Alexander Schmitz • Moderator |

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 22.12.2010 07:04von Marcel Hilgers • Administrator |
Wir haben keinen "echten Winterfahrplan", da sich die Auswirkungen bisher immer in Grenzen gehalten haben. Selbst wenn wir einen hätten, wären die witterungsbedingten Störungen bei solchen Wetterlagen die selben. Ein Fahrplan ändert ja nichts an der begrenzten Leistungsfähigkeit der Weichenheizungen oder Eis an der Oberleitung.

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 22.12.2010 07:19von Alexander Schmitz • Moderator |
Naja, schon: Der Winterfahrplan gilt von Mitte Dezember bis Mitte Juni, dann folgt das Sommerfahrplanhalbjahr. Nur die Änderungen sind meist maginal bei dem Übergang. Das Bescheidene ist halt: Stellt man wirklich einen Winterfahrplan auf, der die geringere Vmax der HGZ beeinhaltet und es ist mal kein Winter im klassischen Sinn, sind die Fahrzeiten viel zu reich bemessen und schon wieder gibts Gemecker...
Grüße, Alexander

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 22.12.2010 07:22von Andreas Beeck • Administrator |

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 22.12.2010 07:33von Marcel Hilgers • Administrator |
Den Fahrgästen kann man solche Sachen aber leider nie Recht machen. Wenn die Züge länger brauchen und dafür pünktlich sind -> Doof. Wenn man theoretisch schnell am Ziel sein könnte, aber der Zug Verspätung hat -> Doof.
Man sollte einfach mal gucken, ob man neue leistungsfähigere Weichenheizungen entwickelt und bei Fernverkehrszügen aerodynamische Veränderungen (z.B. zusätzliche Verkleidungen am Fahrzeug) anpasst, sodass "Eisflug" verhindert werden kann. Eine Fahrplanänderung ist meines Erachtens nur eine temporäre Verlagerung der Probleme...

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 22.12.2010 08:11von Alexander Schmitz • Moderator |

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 22.12.2010 08:17von Marcel Hilgers • Administrator |
Jopp. Gerüchten zu Folge sollen mittelfristig einige in Hamm stehende Interregio-Wagen älteren Datums reaktiviert und für 160 km/h zugelassen werden. Ich vermute mal, dass das eventuell die Wagen werden, die zuletzt leihweise in Österreich im Einsatz waren.

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 22.12.2010 08:18von Alexander Schmitz • Moderator |

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 22.12.2010 22:15von Andreas Beeck • Administrator |
Das falsche Gerücht wurde bei DSO auch bereits wieder entkräftigt.
160 km/h-Wagen würde die Problematik nur erschweren, da diese Wagen dann einen eigenen Umlaufplan bräuchten.
Also wenn, dann werden es 200 km/h-Wagen...
Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)



RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 25.12.2010 15:48von Andreas Müllender •
Zitat von Marcel Hilgers
..und bei Fernverkehrszügen aerodynamische Veränderungen (z.B. zusätzliche Verkleidungen am Fahrzeug) anpasst, sodass "Eisflug" verhindert werden kann.
Wurde sogar gemacht. An den ICE wurden zusätzliche Bleche angebracht um den Eisflug zu verhindern. Dies wurde uns zumindest bei unserem Besuch im ICE Werk in Köln erzählt..

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 25.12.2010 22:41von Marcel Hilgers • Administrator |

RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 26.12.2010 08:00von Andreas Beeck • Administrator |
An den ICE-T der 1. Generation gibt es seit Jahren zusätzliche Bleche an den Wagenübergängen.
Das sind diese teils unübersehbar hässlich angeschweißten Bleche, die so einen Teil der Faltenbalge verbergen...
Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)



RE: Wintereinbruch: Ab Mittwoch Änderung des Fernverkehrsfahrplans zur Stärkung der Zugkapazitäten auf wichtigen Korridoren
in Fernverkehr 26.12.2010 18:12von Matthias Held •
Im Sommer wurde auch stark geforscht, was denn die Unterbodenverkleidung angeht. Ich weiß nicht, in wie weit die Ergebnisse schon umgesetzt worden. Fazit der Test war es aber, dass am sinnvollsten eine Panzerung mit Kunststoffplatten ist. Hier hatten wir bei den Test unter Schotterbeschuss, die größten Erfolge. So weit ich weiß, will Siemens diese Schutzplatten bei der neuesten Bauserie, die demnächst in den Betrieb gelangt, einbauen.

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