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Streikauswirkungen & Drumherum (Sammelthread)

RE: Lokführerstreiks ab Montagmorgen in NRW
in Allgemein 19.02.2011 18:01von Marius Gerads • Moderator |
Ganz ehrlich, die sind bescheuert.. Im Berufsverkehr.. sie hoffen auf Verständnis.. soll sich Montag morgen mal ein Tf einfallen lassen in dessen Zug ich sitze.. Da bin ich aber mit einer der ersten vorne und frag den ob er noch alle Löffel inner Schublade hat.
Sollen die doch von 10 bis 12 streiken wenn eh keiner fährt, können die genauso was erreichen als wenn die im Berufsverkehr streiken..
Grüße aus Geilenkirchen
Marius

RE: Lokführerstreiks ab Montagmorgen in NRW
in Allgemein 19.02.2011 19:23von Andreas Beeck • Administrator |

http://www.regio-bahn.de/download/presse..._2011_15_18.pdf
Eine gute Neuigkeit wie ich finde ;)

RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 20.02.2011 09:51von Alexander Schmitz • Moderator |

RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 20.02.2011 09:55von Andreas Beeck • Administrator |
Zitat von Alexander Schmitz
Je nachdem, wie und wo die Lokführer ihre Züge "stehen lassen", kommt es auch auf der S28 zu Verzögerungen...
Das ist sowieso der Gipfel der Unverschämtheit, wenn man dank dieser A******** irgendwo auf freier Strecke strandet.
Wenn die Züge erst gar nicht losfahren, kann ich ja damit leben. Aber plötzlich auf unbestimmte Zeit in xy festhängen grenzt ja fast an Freiheitsberaubung.
Ich frage mich soweiso, ob man in Beschäftigungssparten wie dm Eisenbahnverkehr Streiks nicht einfach wegen Schädigung der Allgemeinheit ganz verbieten kann?!?
Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)



RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 20.02.2011 09:58von Andreas Beeck • Administrator |
Zitat von http://abellio.de/presse-abellio-rail/fa...2011__1306.html
Forderungen überschreiten Verhandlungsspielräume der Abellio
Abellio und die anderen großen Privatbahnen können einem von der GDL offensichtlich angestrebten
Tarifdiktat nicht zustimmen. Zum einen übersteigen diese Forderungen die Leistungsfähigkeit
der Privatbahnen. Eine Umsetzung würde Arbeitsplätze in den Regionen gefährden.
Aber auch der Betriebsfrieden würde gestört, wenn Mitarbeiter bei gleicher Tätigkeit
je nach Gewerkschaftszugehörigkeit unterschiedlich bezahlt würden.
Abellio ist weiter gesprächsbereit. Voraussetzung hierfür ist aber, dass die GDL den Branchentarifvertrag
für den SPNV respektiert und kompromissbereit ist.
Danke für Ihr Verständnis und eine möglichst reibungslos verlaufende Woche für uns alle.
Ihr Abellio-Team
Aber sowas ist den feinen Herren der Gdl ja egal... *kopfschüttel*
Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)



RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 20.02.2011 12:06von Marcel Hilgers • Administrator |

RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 20.02.2011 22:50von Pascal S. • ( Gast )

Anscheinend streikt die DB doch! In Oberhausen ist ein Hinweiszettel was darauf warnt und dort ist ein Link angegeben zum ris der DB und da sie nur ihre eigene Linien mit Hinweisen abgeben, denke ich, dass die morgen auch bestreikt werden!

RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 21.02.2011 04:39von Andreas Beeck • Administrator |

RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 21.02.2011 06:42von Marcel Hilgers • Administrator |

Zitat
Viele Bahnreisende hatten am Montagmorgen zwar mit massiven Behinderungen gerechnet, der angekündigte Ausstand der Lokführer ist nach Angaben der Bahn aber zunächst ausgeblieben. Vorerst gibt es keine Hinweise auf Aktionen.
Köln - Der angekündigte Ausstand der Lokführer ist nach Angaben der Bahn am Montagmorgen zunächst ausgeblieben. "Land auf, Land ab gibt es noch keine Warnstreiks", sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Es gebe vorerst auch keine Hinweise auf Aktionen.
Die Lokführer-Gewerkschaft GDL hatte angekündigt, im Streit um einen Branchentarifvertrag ab Montag die Arbeit niederzulegen. Dabei sollten die Warnstreiks jeweils nicht länger als drei Stunden dauern. Der Ort der Streiks sollte kurzfristig bekanntgegeben werden.
Die GDL fordert einen gemeinsamen Vertrag für die etwa 26.000 Lokführer und verhandelt darüber mit der Deutsche Bahn und ihren sechs großen privaten Konkurrenten. (Reuters)
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Über ein Besuch freue ich mich! :-)

RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 21.02.2011 16:55von Andreas Beeck • Administrator |

RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 21.02.2011 17:13von Marius Gerads • Moderator |

Zitat von Marius Gerads
Ganz ehrlich, die sind bescheuert.. Im Berufsverkehr.. sie hoffen auf Verständnis.. soll sich Montag morgen mal ein Tf einfallen lassen in dessen Zug ich sitze.. Da bin ich aber mit einer der ersten vorne und frag den ob er noch alle Löffel inner Schublade hat.
Hat sich aber gestern noch ganz anders angehört......

RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 21.02.2011 17:51von Marius Gerads • Moderator |

RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 21.02.2011 18:30von Andreas Beeck • Administrator |
Zitat von http://www.gdl.de/pmwiki.php?n=Aktuell.P...?action=overlay
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft die Lokomotivführer am 22. Februar 2011 von 6 bis 8 Uhr zum bundesweiten Arbeitskampf auf. Betroffen sind die Deutsche Bahn (DB) und die sechs großen Schienenpersonennahverkehrsunternehmen – G6 – (Abellio GmbH, Arriva Deutschland GmbH, BeNEX GmbH, Keolis Deutschland GmbH & Co. KG, Veolia Verkehr GmbH und die Unternehmen der Hessischen Landesbahnen).
„Sowohl die DB als auch die G6 hatten genügend Zeit, uns ein verhandlungsfähiges Angebot zu unterbreiten und damit die Arbeitskämpfe abzuwenden. Sie haben sie nicht genutzt“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.
GDL lehnt die Verantwortung für Falschmeldungen ab
Die GDL hat bereits zum 16. Februar 2011 angekündigt, ab dem 21. Februar 2011 mit Warnstreiks zu beginnen. „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“, so der GDL-Bundesvorsitzende: „So beschwert sich die DB, dass die GDL heute nicht zu Streiks aufgerufen hat, verkehrte Welt!“ Am Sonntagnachmittag war darüber hinaus noch eine gezielte Falschmeldung in Umlauf gebracht worden, wonach die GDL schon am heutigen Vormittag streiken würde, mit GDL-Logo, Zitaten des GDL-Bundesvorsitzenden und mit Absender Presseabteilung: „Das erfordert eine erhebliche kriminelle Energie“, so Weselsky. „Schaut man sich das gemeinsame Wehklagen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der DB zu den angeblich von uns abgesetzten Falschmeldungen an, so wird schnell klar, wer mit wem und auf wessen Kosten ein falsches Spiel spielt“, machte Weselsky deutlich. „Jeder weiß, die Lokomotivführer stehen zu ihrem Wort, haben eine hohe Berufsehre und befördern die Fahrgäste pünktlich, so lange das Management die Voraussetzungen hierfür schafft. Wir wissen nicht, wer mit den Ängsten der Fahrgäste spielt, und wir lehnen solches Vorgehen ab. Für jeden intelligenten Menschen stellt sich hier aber sofort die Frage nach der Interessenlage.“
GDL fordert Flächentarifvertrag
Die GDL fordert einen Flächentarifvertrag für die Lokomotivführer in Deutschland. Damit soll ein einheitliches Mindesteinkommen auf dem Niveau des Marktführers DB erreicht werden. Bei der DB fordert die GDL fünf Prozent mehr Lohn. Zu den Kernforderungen im Flächentarifvertrag gehören auch eine Absicherung bei unverschuldetem Verlust der Fahrdiensttauglichkeit, beispielsweise nach Suiziden, und einheitliche Qualifizierungsstandards. Des Weiteren fordert die GDL Regelungen zum Betreiberwechsel im SPNV. So hat die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) beispielsweise Ausschreibungen in Berlin und Brandenburg gewonnen. Lokomotivführer der DB hatten erstens keine Einstellungsgarantie bei der ODEG. Zweitens: Wurden sie tatsächlich eingestellt, müssen sie für bis zu 30 Prozent weniger Lohn auch noch zwei Stunden länger arbeiten. Dass dies ein Geschäftsmodell für Benex ist, hat auch Günter Elste, Chef der Hamburger Hochbahn, in Interviews schon reichlich ausgeführt. Die GDL fordert, dass künftig bei jeder Ausschreibung das Lohnniveau des Flächentarifvertrags zugrunde zu legen ist. Bisher bestehende Tarifverträge sind stufenweise an dieses Niveau anzugleichen. „Mit der GDL wird es dauerhaft keine Zwei-Klassen-Lokomotivführer im SPNV geben“, so Weselsky.
DB bietet 1,9 Prozent
Die DB bietet bisher lediglich eine Entgelterhöhung von 1,9 Prozent bezogen auf das Kalenderjahr. Dafür soll aber ab 2012 die Wochenarbeitszeit von 38 ohne Lohnausgleich auf 39 Stunden erhöht werden. Das bedeutet eine faktische Entgeltminderung um 2,5 Prozent. Außerdem fehlt die dringend notwendige Absicherung nach unverschuldetem Verlust der Fahrdiensttauglichkeit, beispielsweise nach Suiziden und Arbeitsunfällen. Lokomotivführer haben in solchen Fällen keinen Kündigungsschutz. Die GDL lehnt dieses Angebot der DB daher ab.
G6 verweigern Verhandlungen zum Flächentarifvertrag
Die G6 verweigern komplett die Verhandlungen zum Flächentarifvertrag, obwohl die GDL 70 Prozent der Lokomotivführer bei den privaten Bahnen organisiert. Sie wollen stattdessen, dass die GDL den mit der EVG geschlossenen Tarifvertrag mit 6,25 Prozent weniger Lohn und deutlich schlechteren Arbeitszeitregelungen unterschreibt. „Wir unterzeichnen aber keinesfalls Tarifverträge, deren Lohnniveau niedriger ist, als jenes, das heute schon 90 Prozent aller Lokomotivführer besitzen“, so der GDL-Bundesvorsitzende.
Zeitgleich mit den Streiks wird die GDL wird nun auch die Urabstimmung einleiten. Das Verfahren wird zwei Wochen dauern, so dass Anfang März die Auszählung erfolgen kann.
GDL bietet freiwillig Notdienst an
Die Verhandlungen zu einer Notdienstvereinbarung mit der DB verliefen am vergangenen Freitag in Frankfurt ergebnislos. Die DB hatte fast den gesamten Regelfahrplan als Notfallfahrplan definiert. Das war für die GDL nicht akzeptabel. Obwohl nun keine Notdienstvereinbarung besteht, ist die GDL bereit, eine besondere Verantwortung im Arbeitskampf wahrzunehmen und bietet an, bestimmte Züge nicht zu bestreiken: Kranken-/Behindertentransporte, Sonderzüge, die ausschließlich Schüler, zum Beispiel bei Schulausflügen transportieren (nicht zu verwechseln mit Regelzügen, in denen sich auch Schüler befinden), Transporte mit lebensnotwendigen Gütern, Medikamenten, Kraftwerksgütern, die zur Aufrechterhaltung der Energieversorgung in Deutschland dienen, radioaktiven Gütern und Lebensmitteln, bei denen die akute Gefahr des Verderbens besteht. Die GDL wird außerdem in allen notwendigen Schlüsselfunktionen, die zur Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit des Eisenbahnsystems notwendig sind, auf Streiks verzichten. Dazu gehört auch die Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Eisenbahnfahrzeuge, damit auch im Streikfall die Bordrestaurants und die Heizung bzw. Klimatisierung der Züge gewährleistet ist. Selbstverständlich werden auch die Einsatzfähigkeit der Notfalltechnik und die Daten verarbeitenden Systeme der Betriebssteuerung und -disposition sichergestellt.
Die G6 haben bisher kein Interesse an einer Notdienstvereinbarung geäußert. Trotzdem gilt das Angebot auch an diese Unternehmen.
Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)




RE: RegioBahn nicht vom GdL-Streik betroffen
in Allgemein 21.02.2011 19:14von Marius Gerads • Moderator |


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