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#1

[MH] Die 102 soll bleiben.. (ml)

in Ruhrgebiet 14.10.2011 23:57
von Kevin Valte
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Hallo,

in der WAZ fand ich einen Artikel.

Hier der Link zur Seite:
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim...-id5158381.html

Es geht mal wieder, um das übliche Thema in Mülheim an der Ruhr :)

Gruß Kevin


http://www.bahn-deutschland.de.tl

Bilder aus Deutschland mit dem Schwerpunkt Ruhrgebiet.

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#2

RE: [MH] Die 102 soll bleiben.. (ml)

in Ruhrgebiet 15.10.2011 07:51
von Andreas BeeckAdministrator |
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Aber leider sollen auch Teile des Netzes wegfallen.

Hier mal der Artikel zum Nachlesen...

Zitat von http://www.derwesten.de/staedte/muelheim...-id5158381.html

Linie 102 soll doch komplett bleiben

Mülheim. Der Nebel über dem bislang streng vertraulich gehaltenen Sparpaket der Stadtspitze für Mülheims Nahverkehr lichtet sich: Nach WAZ-Informationen ist es nun endgültig geschnürt, im November soll es in die politische, möglichst zügig danach in die Diskussion mit Bürgern gehen.

Eine Nachricht, die MVG-Kunden in Dümpten und ­Broich freuen dürfte, vorab: Im Konzept, das die Stadtkanzlei den Fraktionsvorsitzenden unlängst mündlich vorgestellt hat, ist nicht mehr vorgesehen, die Straßenbahnlinie 102 am Heuweg in Broich und an der Haltestelle „Auf dem Bruch“ in Dümpten enden zu lassen.

Weiter im Plan ist aber, dass keine Straßenbahn mehr zwischen Hauptfriedhof und Flughafen rollen soll. Überhaupt soll die Linie 104 nicht mehr so weit fahren, sondern nur mehr vom Abzweig Aktienstraße an der Stadtgrenze zu Essen bis zur Wertgasse (Evangelisches Krankenhaus). Dafür soll die 112 aus Oberhausen kommend über den Kaiserplatz hinaus bis zum Hauptfriedhof verkehren.

Komplett stillgelegt werden soll die Linie 110 (Friesenstraße in Styrum bis Hauptfriedhof). Als Ersatz steht laut WAZ-Information eine neue Gelenkbuslinie in Rede, die anstelle der zentralen Haltestelle „Stadtmitte“ den Hauptbahnhof ansteuert und über den Kaiserplatz hinaus den Flughafen anbindet.

Laut einem Auftragsgutachten von Civity (Hamburg) ist die 110 auch die Linie, für deren Stilllegung die Stadt am wenigsten zahlen müsste. Im ungünstigsten Fall könnte eine Rückzahlung von Landesfördermitteln in Höhe von 3,6 Mio Euro verlangt werden. Das wäre der Fall, wenn der zuständige Verkehrsverbund Rhein-Ruhr die ursprüngliche, noch in der Zweckbindung befindliche Fördersumme plus Zinsen geltend machen würde. Es ist zu hören, dass die Stadt Gespräche mit dem VRR führt, um die Rückforderung so gering wie möglich zu halten. Argumentieren wird sie wohl mit dem erhofften Spareffekt für den öffentlichen Haushalt. Busverkehr ist deutlich günstiger als Straßenbahnverkehr (kein Schienennetz, preiswertere Fahrzeuge) – so soll sich die Umstellung von Bahn auf Bus auf der Linie 110 inklusive 3,3 Mio Euro teurem Rückbau der Schienen-Infrastruktur laut Civity nach nur drei bis maximal sieben Jahren rentieren.

Anfang November soll das Konzept, das auch schon diskutierte, aber nicht beschlossene Änderungen im Busnetz vorsieht (u.a. früherer Beginn des eingeschränkten Betriebs mit Nachtexpress-Linien), zunächst in den Bezirksvertretungen diskutiert werden. Diese Gremien sollen nach Wunsch von Stadtkanzlei-Chef Frank Mendack dann auch eine zeitnahe Bürgerbeteiligung in jedem einzelnen der drei Stadtbezirke verabreden. Mendack hält gar einen politischen Ratsbeschluss zum ÖPNV-Sparpaket noch in diesem Jahr für möglich.

Die CDU, so auf Anfrage gestern Fraktionschef Wolfgang Michels, wird einen schnellen Beschluss nach jetzigem Konzept nicht stützen. Sie sieht die ÖPNV-Debatte am falschen Ende angefasst. Erst müsse eine längst überfällige Überarbeitung des Nahverkehrsplans her, der stadtweit Auskunft über ÖPNV-Bedarfe sowohl der Gegenwart als auch der Zukunft gebe, so Michels mit Verweis auf Stadt- und demografische Entwicklung: „Es wird künftig mehr Leute geben, die auf ÖPNV angewiesen sind.“ Mit dem Stückwerk, was die Stadtspitze nun vorlegen werde, mag Michels nicht in die Diskussion mit Bürgern gehen. „Damit blamiert man sich.“


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

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#3

RE: [MH] Die 102 soll bleiben.. (ml)

in Ruhrgebiet 16.10.2011 11:24
von Markus Ü.
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Mülheim verschwendet zur Zeit viel Geld für Gutachten. Der Civity Hamburg glaube ich nichts mehr. Von denen stammte der Vorschlag, die 102 um den Abschnitt Auf dem Bruch - Oberdümpten zu kürzen. Auf dieser Strecke befindet sich ein Friedhof und eine Hauptschule, letztere sorgt dafür, dass beim Einsatz von 6-Achsern die Bahnen überfüllt sind (gab schon mehrfach Beschwerden). Wahrscheinlich hat man sich von der Wendeschleife an der (H) Auf dem Bruch blenden lassen.

Die 110 zwischen Stadtmitte und Friesenstraße hat keine Zukunft, die Konkurrenz der S1 und S3 ist einfach zu groß und das Ruhrstadion ist mit dem 122er mit wesentlich weniger Fußweg erreichbar. Schade, dass man den Ast Wertgasse-Oppspring nicht stehen lassen kann/will. Auf der 110 vermute ich Gelenkbusse, die montags bis freitags alle 30 Minuten und sonntags alle 60 Minuten fahren. Ich gehe dann davon aus, dass bald schon auf Solobusse umgestellt wird. Eine Komplette Einstellung der Linie und damit die Abkoppelung der Kahlenbergsiedlung und einem Teil Styrums vom ÖPNV schließe ich auch nicht aus.

Und dass sich das ganze nach 3-7 Jahren rentiert, klingt eher nach einer Schönrechnerei. Wurde bedacht, dass 3-4 zusätzliche Busse beschafft werden müssen und man es sich nicht leisten kann, Straßenbahnen auszumustern?

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