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#1

Sachsen-Anhalts Direktvergabe an DB Regio gefährdet

in Regionalverkehr 07.01.2012 11:02
von Dennis M.
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Die von Sachsen-Anhalt angekündigte erneute Direktvergabe des Elektronetzes Nord an DB Regio (ÖPNV aktuell 97/11) wird vergaberechtlich und beihilferechtlich bekämpft.

Zitat
Mofair-Präsident Wolfgang Meyer hat gegenüber „ÖPNV aktuell“ eine Beihilfebeschwerde des Wettbewerberverbandes bei der EU-Kommission gegen die geplante erneute Direktvergabe des E-Netzes Nord durch das Land Sachsen-Anhalt bestätigt.
Die Leistungen sollen von 2013 bis 2028 erneut vergeben werden. Dies verstößt nach Mofair-Überzeugung gegen EU-Vergaberecht. „Außerdem gibt es ein Urteil des Bundesgerichtshofs zu SPNV-Direktvergaben, an das man sich bitte halten möge“, fordert Meyer.
Die von Landesverkehrsminister Thomas Webel (CDU) gegenüber dem Landtag gegebene Begründung, es habe eine „einmalige Gelegenheit“ gegeben, durch die Direktvergabe Doppelstockzüge zu erhalten und 47 Mio. EUR einzusparen, hält Mofair für nicht stichhaltig.
Mofair-Anwalt Clemens Antweiler von der Düsseldorfer Kanzlei RWP führt auf Rückfrage aus, warum die geplante Umgehung des Wettbewerbs aus seiner Sicht rechtswidrig ist. Den Begriff der einmaligen Gelegenheit habe es früher gegeben, dieser sei im jetzigen Vergaberecht jedoch nicht mehr enthalten.



Aus: http://www.oepnvaktuell.de/news/single-v...81585935053da93

Na dann hoffen wir mal, das sich dann auch Privatbahnen an der folgenden Ausschreibung teilnehmen werden, ansonsten war es für die Katz :)

zuletzt bearbeitet 07.01.2012 11:03 | nach oben scrollen

#2

RE: Sachsen-Anhalts Direktvergabe an DB Regio gefährdet

in Regionalverkehr 08.01.2012 13:07
von Pascal S.
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Woher willst du wissen, dass es zur Ausschreibung kommt? Bist du Richter oder sonst was? Du weißt es nicht, also kannst du nur Vermutungen aufstellen.

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#3

RE: Sachsen-Anhalts Direktvergabe an DB Regio gefährdet

in Regionalverkehr 08.01.2012 13:37
von Andreas BeeckAdministrator |
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Wer liest und sich bildet lieber Pascal weiß, dass Direktvergaben eigentlich nur noch "inhouse" rechtsgültig sind, wie zB die beteiligten Kommunen der Regiobahn mit ihrer weiteren Beauftragung der Regiobahn.
Die DB ist nicht mehr "inhouse" des Staates, ergo muss nach EU-Recht ausgeschrieben werden.
Ob es dann mehr als einen Bewerber gibt, steht auf einem anderen Blatt...


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

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