Borkener Bahnhof rückt vor
Moderner, heller, trittsicherer – auf diese Formel brachte Bahnhofsmanager Uwe Lüers am Freitagmittag das, was bis zum Spätsommer in Borken Wirklichkeit werden soll.
Moderner, heller, trittsicherer – auf diese Formel brachte Bahnhofsmanager Uwe Lüers am Freitagmittag das, was bis zum Spätsommer in Borken Wirklichkeit werden soll. Der Bahnsteig wird etwa 150 Meter Richtung Arbeitsagentur und Wasserstiege verlegt. Kostenpunkt: 1,3 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich Bund, Land und Bahn.
Die künftige Kante ist 76 Zentimeter hoch, so dass die Fahrgäste barrierefrei ein- und aussteigen können. „Es wird auf dem Gelände keine einzige Stufe geben“, erklärte Lüers. Der Bahnsteig wird 120 Meter lang und zwischen 2,70 und drei Meter breit sein. In der Wartezone wird ein Wetterschutzhäuschen errichtet, das 4,50 mal 1,50 Meter misst.
„Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht“, lobte Dr. Hermann Paßlick den Baustart. Paßlick ist Vorsteher des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), der den Zugverkehr in der Region organisiert. Er sei zuversichtlich, dass die künftige Lösung eine vernünftige sei.
Bürgermeister Rolf Lührmann sprach von einem „Tag der Mobilität“ für Borken. Die Umgestaltung habe Auswirkungen nicht nur auf den Schienen-, sondern auch auf den Bus und den Individualverkehr, wies Lührmann auf die sich abzeichnenden Änderungen im Bahnhofsumfeld hin: Verlängerung und zweispuriger Ausbau der Bahnhofstraße, Neustrukturierung des Busbahnhofs, zusätzliche Parkplätze und Abriss des alten Gebäudes. Die Neuanlage des Bahnsteigs sei „ein erster Schritt, weitere werden folgen“.
Das Maßnahmenbündel kostet voraussichtlich knapp sieben Millionen Euro. Davon fließen 4,6 Millionen Euro Fördermittel von Land und Bund.
Quelle mit Foto: http://www.borkenerzeitung.de/nachrichte...arid,31547.html