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#1

Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 07.05.2011 13:21
von Alexander SchmitzModerator |
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Die Straßenbahn war fast neun Jahrzehnte das Bindeglied der Städte M. Gladbach und Rheydt. 1969 fuhr sie zum letzten Mal, die letzten Wagen wurden verschrottet. Der Betrieb sei unwirtschaftlich, lautete die Begründung.

Ein Schmuckstück ist er nicht, der Europaplatz – da sind sich die allermeisten Mönchengladbacher einig. Doch nicht nur wegen der nüchternen stählernen Dachkonstruktion vor dem Hauptbahnhof trauern ältere Bürger der guten alten Zeit nach, als noch die Straßenbahn fuhr. Das ist Nostalgie – und ein wenig Traurigkeit darüber, dass Mönchengladbach mit der Abschaffung dieses Verkehrsmittels etwas verschenkt hat, das nicht nur Düsseldorf oder Köln, sondern auch vergleichbar großen Städten wie Krefeld oder Freiburg heute noch eine eigene Atmosphäre verleiht. Und einen Charme, der hier nicht nur am Hauptbahnhof oder am Alten Markt und Marienplatz als Knotenpunkten fehlt.

Die Straßenbahn in Mönchengladbach, oder genauer, im alten M. Gladbach und in Rheydt: Das ist eine lange Geschichte mit Chancen, Missverständnissen, Fehlern und vielen schönen Erinnerungen. 88 Jahre hat es sie gegeben, rechnet man die Zeit ein, als sie noch nicht "die Elektrische" war, wie der Volksmund sie nannte. Sondern ein Waggon, der auf Eisenbahnschienen fuhr und von einem Vierbeiner gezogen wurde: die Pferdebahn, die von 1881 bis 1900 u. a. die Städte M. Gladbach und Rheydt verband.

Die Industrialisierung am Ende des 19. Jahrhunderts hatte sie nötig gemacht. Die Einwohnerzahl stieg, die Arbeiter brauchten ein Verkehrsmittel in einer Zeit, in der der Straßenverkehr aus Fußgängern, Pferdefuhrwerken, einigen Radfahrern und später hin und wieder einem Automobil bestand. 1881 vergab M. Gladbach die Konzession zum Betrieb der Pferdebahn an einen Berliner Bankier, Rheydt folgte.

1900 wurde die Pferdebahn zur von zwei eigens gebauten Elektrizitätswerken versorgten Straßenbahn, um die Orte zu verbinden, die der große Konkurrent Eisenbahn nicht bedienen konnte. Das erste Straßenbahnnetz war gerade mal 20 Kilometer lang – eine Vervierfachung der Strecke, welche die Pferdebahn befahren hatte. Dafür wurden die Schienen von der bis dahin genutzten Eisenbahn-Normalspur (1,435 Meter breit) auf die straßentauglichere Meterspur verändert.

M. Gladbach und Rheydt betrieben die Bahn mal gemeinsam, mal getrennt. Doch stets blieb die Verbindung der beiden Städte als Hauptlinie bestehen – bis zum Ende der Straßenbahn im Jahr 1969. Es gab neben den innerstädtischen Verbindungen bis in nahezu alle Außenbezirke auch Linien nach Viersen, Süchteln, Dülken, Waldniel und ab 1919 sogar nach Krefeld – um für Kohletransporte Anschluss an das Ruhrgebiet zu bekommen. Der Güterverkehr per Straßenbahn spielte lange eine wichtige Rolle.

Doch die Bahn brachte nach dem Zweiten Weltkrieg immer höhere Verluste, obwohl der zweite Mann, der Schaffner, ab Mitte der 50er Jahre eingespart wurde. 1954 wurde die Linie nach Krefeld als erste eingestellt. Immer mehr unrentable Linien wurden durch Omnibusse ersetzt – bis zum endgültigen Aus für die Straßenbahn am 15. März 1969.

Rheydt hatte von 1952 bis 1973 neben der Straßenbahn den "O-Bus": einen Omnibus, der nicht auf Schienen fuhr und über eine Oberleitung mit Strom betrieben wurde. Die Gladbacher schlossen sich diesem Schritt nicht an, weil Bahn, Bus und O-Bus nebeneinander schon gar nicht rentabel waren.

Quelle: Rheinische Post



Mönchengladbacher Straßenbahn Umweltschonend - aber zu teuer

"Leistungsfähiger als der Bus und so gut wie kein CO2-Ausstoß": Das führt so Markus Hecht, Professor für Schienenfahrzeuge an der Technischen Universität Berlin, als "markanteste Vorteile der Straßenbahn als öffentliches Nahverkehrsmittel" an. Die Straßenbahn erlebt etwa seit 20 Jahren eine Renaissance, vor allem in sehr großen Städten, auch wegen der Umwelt. "Für eine Stadt wie Mönchengladbach aber ist sie nicht rentabel", sagt Dieter Harre von der NVV AG.

"Man müsste die Straßenbahn bis in die Außenbezirke verästeln, um sie attraktiv zu machen. Doch dann wäre sie nicht ausgelastet. Führe sie nur im innerstädtischen Bereich, müsste man die Fahrgäste aus den Außenbezirken mit Bussen an die Endpunkte bringen. Das Warten und Umsteigen dort wäre aber für sie zu zeitaufwendig."

Seine Gründe für den Ausstieg: "Das Schienennetz war nach dem Krieg heruntergekommen, die Schienen lagen auf eingleisigen Strecken zum Teil auf der falschen Straßenseite, eigene Werkstatt und Stromversorgung sind zu teuer."

Aber Krefeld hat doch immer noch seine Straßenbahn? Harre: "Das ist eine politische Entscheidung. Rentabel ist der Betrieb parallel zu den Bussen nicht."

Quelle: Rheinische Post


Grüße, Alexander

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#2

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 07.05.2011 17:04
von Raimund R.
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Tja da scheiden sich mal wieder die Geister was?


Liebe Grüße aus Berlin.

Das Profilbild ist eine Erinnerung an den guten alten "Weihnachts-Express" in Mönchengladbach, der leider durch die heutige SB1 abgelöst wurde (wenn auch streckenmäßig nicht ganz exakt genau gleich)... Das waren noch zeiten... Vielleicht hat jemand mal Fotos von der Beschilderung oder den dort gelaufenden Fahrzeugen (meistens ab Baujahr 90) gemacht? Der kann mich ja mal bitte kontaktieren. Danke!

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#3

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 07.05.2011 22:18
von Christian K.
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Die "qualifizierten" Kommentare von Herrn Harre sind immer wieder herrlich. Wenn er wenigstens den Busbetrieb ordentlich gestalten würde. Aber jemand, der dazu nicht in der Lage ist sollte über die Rentabilität einer Straßenbahn besser schweigen...

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#4

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 07.05.2011 22:39
von Max N. • ( Gast )
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Zitat von Christian K.
Die "qualifizierten" Kommentare von Herrn Harre sind immer wieder herrlich. Wenn er wenigstens den Busbetrieb ordentlich gestalten würde. Aber jemand, der dazu nicht in der Lage ist sollte über die Rentabilität einer Straßenbahn besser schweigen...


Das ganze du aber laut sagen. Besonders auf den Hauptlinien wäre eine Straßenbahn wirklich angebracht.

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#5

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 07.05.2011 23:39
von Andreas BeeckAdministrator |
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Und mit ein bißchen Menschenverstand wüsste Herr Harre auch, dass man ne Tram natürlich auch nur mit Umgestaltung des Busnetzes in ein Zubringersystem betreiben kann.
Tram zu zentralen Punkten in Stadtteilen wie z.B. Odenkirchen oder Wickrath und dann dort Feinverteilung mit Bussen.

Herr Harre betreibt da mal wieder konsequentes Schlechtreden...


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

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#6

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 02:28
von Raimund R.
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Naja aber mal über die Baukosten für die "neue" Tram nachgedacht? Glaube nich das sich das eine Stadt wie MG leisten kann. Das ist das erste, dann muss ne separate Werkstatt und Wagenhalle errichtet werden, neue Fahrzeuge angeschafft werden, was die Gelenkwagen in MG dann wegfallen lassen würde, damit wäre der Busbetrieb nicht mehr schön. Und naja ich weiss nicht, das ist damals schon schief gelaufen, glaube nicht, dass es das in der heutigen Zeit besser gehen würde. Ganz ehrlich. Bei der Politik heute ---> keine Chance. nichts das ich was gegen eine Tram/Strab in MG hätte. Wäre natürlich was feines und ein Traum, aber es wird das niemals mehr geben, genauso wenig wie den O-Bus. Leider...


Liebe Grüße aus Berlin.

Das Profilbild ist eine Erinnerung an den guten alten "Weihnachts-Express" in Mönchengladbach, der leider durch die heutige SB1 abgelöst wurde (wenn auch streckenmäßig nicht ganz exakt genau gleich)... Das waren noch zeiten... Vielleicht hat jemand mal Fotos von der Beschilderung oder den dort gelaufenden Fahrzeugen (meistens ab Baujahr 90) gemacht? Der kann mich ja mal bitte kontaktieren. Danke!

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#7

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 07:23
von Alexander SchmitzModerator |
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Was ist denn an wenigen bis gar keinen Gelenkwagen im Busbereich schlecht?

Abgesehen davon: Frankreich und Spanien machen uns vor, wie man immer neue Tramnetze erbaut und damit die Städte erheblich an Lebensqualität gewinnen.


Grüße, Alexander

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#8

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 07:55
von Andreas BeeckAdministrator |
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Von den Baukosten habe ich weiter oben ja nicht geredet - die müssten logischerweise erstmal bewältigt werden und sind aber eher Sache von Politik und Stadt als die des Verkehrsbetriebes.
Nur dieses generelle Schlechtreden des Systems Schiene hier in der Stadt ist echt zum K*****. Der derzeit in Ausarbeitung befindliche neue Nahverkehrsplan wäre die Chance dazu.
Hochschule, Hauptachse MG <-> Rheydt, Hindenburgstraße (wo eh keiner die Dieselstinker mehr will), Nordpark. Das wären so die ersten sinnvollen Strecken...


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

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#9

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 09:18
von Raimund R.
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Wir brauchen da nicht drüber diskutieren es wird in MG keine Strab mehr geben! Und ich rede es ja auch nicht schlecht.


Liebe Grüße aus Berlin.

Das Profilbild ist eine Erinnerung an den guten alten "Weihnachts-Express" in Mönchengladbach, der leider durch die heutige SB1 abgelöst wurde (wenn auch streckenmäßig nicht ganz exakt genau gleich)... Das waren noch zeiten... Vielleicht hat jemand mal Fotos von der Beschilderung oder den dort gelaufenden Fahrzeugen (meistens ab Baujahr 90) gemacht? Der kann mich ja mal bitte kontaktieren. Danke!

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#10

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 09:20
von Raimund R.
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Zitat von Alexander Schmitz
Was ist denn an wenigen bis gar keinen Gelenkwagen im Busbereich schlecht?

Abgesehen davon: Frankreich und Spanien machen uns vor, wie man immer neue Tramnetze erbaut und damit die Städte erheblich an Lebensqualität gewinnen.




Und was die Solowagen angeht, ich fahre lieber mit Gelenkwagen. Macht mehr spaß. und ist eine Abwechslung im Wagenpark. Naja aber das ist eben Geschmackssache und Fahrerfahrungssache, denn ein Gelenkbus lässt sich besser fahren als ein Solowagen.


Liebe Grüße aus Berlin.

Das Profilbild ist eine Erinnerung an den guten alten "Weihnachts-Express" in Mönchengladbach, der leider durch die heutige SB1 abgelöst wurde (wenn auch streckenmäßig nicht ganz exakt genau gleich)... Das waren noch zeiten... Vielleicht hat jemand mal Fotos von der Beschilderung oder den dort gelaufenden Fahrzeugen (meistens ab Baujahr 90) gemacht? Der kann mich ja mal bitte kontaktieren. Danke!

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#11

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 09:26
von Marcel HilgersAdministrator |
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Entsprechende Vorschläge hatten wir schon mal ausgearbeitet. Leider scheint Herr Harre aber auch kein Interesse an einer Betriebsdurchführung mit passend bemessendem Platzangebot zu haben. Eine Linie Mönchengladbach Hbf - Alter Markt - Nordpark und eine Linie Mönchengladbach Hbf - Hermges - Fachhochschule - Rheydt Marktplatz - Marienplatz - Mülfort - Odenkirchen mit entsprechenden Kapazitäten und Takten würden ja theoretisch reichen. Wir sollten eventuell mal versuchen, entsprechende Vorschläge detaillierter auszuarbeiten...


Mit freundlichen Grüßen
Marcel Hilgers
(Admin)

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#12

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 09:30
von Andreas BeeckAdministrator |
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Aber dann müsste sich der arme Mann doch von seinen unklimatisierten Dieselstinkern verabschieden...^^

Mit der Linie MG <-> Rheydt <-> Odenkirchen könnte man auf einen Schlag die Linie 001, 002 und 097 in der heutigen Form entfallen lassen.
Stattdessen richtet man dann eine Ortslinie in Odenkirchen ein als Zubringer zum Tram-Endpunkt bzw. regelt das über Anpassungen bei 020 und 022.
Die Jüchener & Hochneukircher kämen mit den verlängerten Linien 098 & 870 nach Odenkirchen.
Takt; alle 10 Minuten wie heute 001 und 002 zusammen, nur eben mehr Platz und Qualität.

Wäre alles nicht schwer, wenn man nur wollte...


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

zuletzt bearbeitet 08.05.2011 09:31 | nach oben scrollen

#13

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 10:36
von H. Konrad R.
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Bevor ich mich jetzt unbeliebt mache vorweg: ich habe nichts gegen Straßenbahnen !!
Allerdings erschließt sich mir auch nicht der besondere Reiz der Schiene (sorry), ich lass mich auch gern von einem gepflegten Bus kutschieren. Aber da darf jeder gern seine persönlichen Vorlieben vertreten, halten wir uns also lieber an Fakten:
a) Kosten: Die wirtschaftliche Seite wird immer als erstes Argument eingebracht und als Grund für die damalige Stilllegung genannt. Zumindest sind für die Errichtung neuer Straßenbahnstrecken sehr hohe Anfangsinvestitionen zu tätigen, die sich erst über einen langen Zeitraum amortisieren sollen. Außerdem ist es gar nicht nur das Geld, da müssen auch noch andere Rahmenparameter stimmen.
b) gebrochener Verkehr: Ihr könnt ja mal eine Befragung der Betroffenen unternehmen, was die vom Umsteigen aus der Straßenbahn in die "Feinverteilung" halten. Wenn da eine geringere Taktfolge als die der Straßenbahn eine Wartezeit mit sich bringt, die die Fahrzeitgewinne Eurer schnellen Bahn auffrisst, wird die Zustimmung grenzenlos sein.
c) NVV: Mögliche Verbesserungen egal ob beim Bus oder mit einer Bahn mal außen vor, sooo schlecht ist der Betrieb hier in MG nun auch wieder nicht, bzw. ist da die NVV nicht alleine dran schuld. Wenn's bezahlt würde, betreiben die auch 'ne Straßenbahn, glaubt's mir.
d) Vorschläge / "Träume": Die hier im Forum schon aufgezeigten Linienachsen sind durchaus eine Diskussionsgrundlage, macht da doch mal konkret weiter. Wie und wo wollt Ihr den Platz für den neuen zusätzlichen Gleiskörper schaffen? Fahrzeitberechnungen? Anzahl Bahnen? etc. ...


Mein Profilbild zeigt den Bus 246 der Stadtwerke Mönchengladbach (heute NEW'), ein Büssing Senator 13 von 1963, in seinem letzten Dienstjahr 1975.

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#14

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 10:39
von Andreas BeeckAdministrator |
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So am Rande: Wisschenschaftlich erwiesen ist in jedem Fall ein Schienenbonus. Stellt man ein Buslinie 1 zu 1 auf Tram um, kommen mehr Fahrgäste.

Ich werde mich gleich mal daran setzen und die Hauptachse MG <-> Rheydt <-> Odenkirchen mal konkreter planen.

Die Problematik eines ggf. zusätzlichen Umstieges dürfte gering sein, da ja recht wenig Fahrgäste von den Außenästen kommen im Vergleich zum Kerngebiet der Linie.
Und anderswo klappt das - Schienebonus sei Dank - ja auch...


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

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#15

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 10:57
von Max N. • ( Gast )
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Vielleicht hab ihr bereits von dem Karlsruher Modell (http://de.wikipedia.org/wiki/Karlsruher_Modell) und der Stadtbahn Karlsruhe (http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbahn_Karlsruhe) gehört. In dieser Stadt fährt die Tram sowohl auf DB-Schiene als auch ins Zentrum und das ohne umzusteigen. Das wäre wirklich eine bereicherung für MG.
Diese Idee mit in die Diskussionsgrundlage aufzunehmen wäre mehr als angebracht. Oder seht ihr es anders?

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#16

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 11:07
von H. Konrad R.
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Dann lohnt auch der Blick nach Saarbrücken, zur 1997 eröffneten Saarbahn-Neubaustrecke. Dort war 1965 die letzte Straßenbahnlinie stillgelegt worden.


Mein Profilbild zeigt den Bus 246 der Stadtwerke Mönchengladbach (heute NEW'), ein Büssing Senator 13 von 1963, in seinem letzten Dienstjahr 1975.

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#17

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 11:08
von Andreas BeeckAdministrator |
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Ich fürchte, die stark frequentierten Bahnlinien hier im Umland eignen sich wenig für ne Stadtbahn nach Karlsruher Modell - höchstens die Dalheimer Strecke...


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

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#18

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 13:42
von Marcel HilgersAdministrator |
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Die Sache mit dem Umsteigen ist eine Frage der Fahrplanplanung. Wenn man von außerhalb kommend die Tram erreicht und der Bus auch ein paar Minuten auf die Tram wartet, ist das kein Problem.
Ich werde nachher auch mal ein wenig in Luftbildern rummalen...meine Ideen sind garantiert anders, als die von Andi...^^


Mit freundlichen Grüßen
Marcel Hilgers
(Admin)

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#19

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 13:50
von Andreas BeeckAdministrator |
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Stimmt, deine sind zu realitätsfern... *duck und flitz* :-D


Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)

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#20

RE: Straßenbahn in Mönchengladbach: Der verschenkte Charme

in Mönchengladbach / Bedienungsgebiet NVV 08.05.2011 14:41
von Marcel HilgersAdministrator |
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Nein...meine berücksichtigen auch die Verkehrsströme des Individualverkehrs... :-P


Mit freundlichen Grüßen
Marcel Hilgers
(Admin)

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