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[Rheinbahn AG] Unfälle (Sammelthread)
[Rheinbahn AG] Unfälle (Sammelthread)
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 08.09.2009 13:50von Kay J. • ( Gast )

Zitat
Ein 59-jähriger Fahrradfahrer ist gestern auf dem Stresemannplatz beim Zusammenstoß mit einem Rheinbahnzug so schwer verletzt worden, dass er wenig später starb. Zeugen zufolge soll er bei "rot" auf die Kreuzung gefahren sein.
Acht Menschen sind in diesem Jahr im Düsseldorfer Stadtverkehr ums Leben gekommen, die Hälfte davon durch eine Kollision mit einem Zug der Rheinbahn. Jüngstes Opfer: ein 59-jähriger Radfahrer, der gestern um 10.30 Uhr von der Stresemannstraße kommend die Graf-Adolf-Straße überqueren wollte.
Ein Fußgänger, der am Überweg auf grünes Licht wartete, berichtete später, der Radler sei an ihm vorbei auf die Fahrbahn gefahren, habe in deren Mitte das Blinklicht ignoriert, das vor der nahenden Bahn warnte. Der Bahnfahrer, nach Angaben des Unternehmens ein 47 Jahre alter, routinierter Mitarbeiter, versuchte vergeblich, mit einer Notbremsung den Zusammenstoß zu verhindern. Er erlitt einen Schock, während sich ein zufällig vorbeikommender Arzt und wenig später der Notarzt der Feuerwehr um den Radfahrer kümmerten. Doch dem Schwerstverletzten war nicht zu helfen, er starb wenig später in der Uni-Klinik.
Eingeschränkte Sicht?
Immer wieder kommt es am Stresemannplatz, den die Stadt 2007 für rund zwei Millionen Euro umbauen ließ, zu kritischen Situationen. Passanten wie Autofahrer klagen über eingeschränkte Sicht durch einige der 114 Yucca-Pflanzen, die Künstlerin Tita Giese in elf Inseln aus Reifenstapeln wachsen ließ. Auch die Ampelschaltung macht Probleme, und zwar ganz besonders den Fußgängern. Wenn sie "rot" haben, muss nämlich häufig gleichzeitig die Bahn auf freie Fahrt warten. Die Linien 704, 709 und 719, die vom Hauptbahnhof in Richtung Graf-Adolf-Platz und umgekehrt fahren, müssen den Kreisverkehr überqueren – und das geht, wie bei den Fußgängern auch, nur, wenn der Autoverkehr "rot" hat.
Fußgänger, die bei grünem Licht die Graf-Adolf-Straße dort überqueren, wo der Radfahrer gestern verunglückte, müssen also durchaus damit rechnen, dass von links oder rechts eine Straßenbahn kommt. Wer das grüne Licht auf der anderen Fahrbahnseite im Auge hat und das gelbe Blinksignal der Bahn in der Mitte übersieht, bringt sich in Lebensgefahr. Und das, berichten die Anlieger, geschehe immer wieder.
Vom Amt für Verkehrsmanagement gab es dazu gestern, auch mit Rücksicht auf die Untersuchungen, die nach dem tragischen Unfall noch abzuwarten seien, keinen Kommentar. Nur so viel betonte ein Stadtsprecher: Man habe den Stresemannplatz, an dem sechs Straßen und eine Straßenbahnlinie zusammentreffen, vor allem der verbesserten Verkehrssicherheit wegen umgebaut.
Seitdem war der Stresemannplatz nicht mehr in der Verkehrsstatistik der Polizei unter den zehn schlimmsten Unfallschwerpunkten aufgetaucht. Beobachter halten es trotzdem für möglich, dass die Unfallkommission, in der Stadt und Polizei Unfallschwerpunkte untersuchen, sich nach dem tragischen Unfall von gestern erneut mit dem Platz befassen wird
Quelle: RP-Online

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 08.09.2009 14:41von Alexander Schmitz • Moderator |
Dazu passt dann noch:
Viertes Todesopfer nach Unfall mit Straßenbahn
Die Unglücksserie der Rheinbahn reißt nich ab: 68 Unfälle mit Straßenbahnen registrierte die Polizei in Düsseldorf bereits in diesem Jahr. Montag kam es zum vierten tödlichen Unfall innerhalb weniger Monate. Unfallexperten kündigen eine Untersuchung an, weil Palmen die Sicht versperren.
Von der Stresemannstraße kommend überquerte am Montag um 10.30 Uhr ein 59-jähriger Radfahrer die Fußgängerfurt und die Mittelinsel der Graf-Adolf-Straße am Stresemannplatz und wurde von einer Bahn der Linie 704 zu Boden geschleudert. Der 47-jährige Rheinbahn-Fahrer hatte noch versucht zu bremsen - aber es war zu spät. Der Radfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen . Er starb wenige Stunden später in der Uni-Klinik.
Erste Ermittlungen: Fußgänger kreuzte bei Rotlicht
Nach den ersten Ermittlungen der Polizei und Aussagen eines Zeugen soll der Radfahrer die Fußgängerfurt bei Rotlicht überquert haben. Demnach hätte der Straßenbahn-Fahrer, der einen Schock erlitten hatte, wohl keine Schuld am Zusammenstoß.
Es bleibt aber die Frage, ob wirklich alles getan wurde, um den früheren Unfallbrennpunkt Stresemannplatz zu entschärfen. Es handelt sich hierbei um eine der kompliziertesten und unübersichtlichsten Straßenkreuzungen. Ein Knotenpunkt, auf den sechs Straßenzüge zulaufen.
Das städtische Verkehrsmanagement hat mit der Einrichtung eines Kreisverkehrs die Unfallrisiken verringert. Das letzte Teilstück der Graf-Adolf-Straße zum Hauptbahnhof ist zudem für den Durchgangsverkehr gesperrt. Nur die Bahnen der Linie 704, 709 und 719 haben freie Fahrt. Als Glanzstück der Umgestaltung hatte die Künstlerin Tita Giese vor zwei Jahren den Stresemannplatz in eine grüne Oase verwandelt - mit Yucca-Palmen und Präriegras auf gestapelten Reifen. Nun steht dieser Platz wieder im Blickpunkt der Unfallexperten. „Wir werden uns den Ort noch mal genau ansehen und prüfen, ob etwas verbessert werden kann”, erklärt Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher. Die städtische Unfallkommission wird sich mit diesem Thema ebenso befassen müssen.
Stadt argumentiert: Warnlichtern, nicht Ampeln beachten
Und zwar auch deshalb: Die Straßenbahn-Fahrer der Linie 704, 709 und 719, die aus Richtung Hauptbahnhof den Stresemannplatz kreuzen, sehen von rechts kommende Fußgänger und Radfahrer, die Höhe Stresemannstraße plötzlich und unerwartet die Gleise queren, erst sehr spät. Die Sicht wird ihnen durch die Palmen genommen.
Erst in dem Moment, wenn die Züge an der Haltestelle Stresemannplatz vor der Kreuzung losfahren, schaltet die Fußgängerampel (Höhe Stresemannstraße) von Grün auf Gelb. Ein sehr kurzer Zeitpuffer. In Gegenrichtung steht die Ampel manchmal gar auf Grün, wenn ein Zug kommt. Die Argumentation der Stadt: Hier sind nicht die Fußgängerampeln maßgebend, sondern die gelben Warnlichter, die blinken, sobald sich ein Zug nähert.
148 Zusammenstöße in einem Jahr
Wie Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher erklärt, gab es in den vergangenen Monaten bereits mehrere Gespräche mit der Polizei, um die Zahl der Unfälle mit Straßenbahnen im Stadtgebiet zu verringern. Die Bilanz des Vorjahres war alarmierend: 148 Zusammenstöße mit zwei Toten und 21 Schwerverletzten. Dieses Jahr fällt sie wohl noch schlechter aus. Die meisten Kollisionen ereignen sich, weil Autofahrer falsch abbiegen und Fußgänger das Rotlicht missachten.
Quelle: http://www.derwesten.de
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 08.09.2009 22:04von Alexander Schmitz • Moderator |
Um mal die Unfallserie fortzusetzen (erwischt hat es übrigens 2206):
Auto falsch abgebogen
Straßenbahn-Unfall: Mann schwer verletzt
Einen Tag nach dem tödlichen Rheinbahn-Unfall am Stresemannplatz kam es erneut zu einem Unfall mit einer Straßenbahn. Ein 41-jähriger Autofahrer ist an der Kreuzung Graf-Adolf-Straße/Oststraße falsch abgebogen, wurde von einer Bahn erfasst und schwer verletzt.
Trotz eindeutiger Beschilderung und Fahrbahnmarkierungen versuchte der 41-jährige Mettmanner Dienstagmittag verbotswidrig nach links in die Karl-Rudolf-Straße abzubiegen, teilte ein Polizeisprecher mit.
Der Wagen wude von einer Straßenbahn der Linie 709 gerammt, obwohl der 23-jährige Fahrerin sofort eine Notbremsung einleitete. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto wieder auf die Fahrbahn geschleudert und der 41-jährige Fahrer schwer und seine 57-jährige Beifahrerin leicht verletzt.
Nach Auskunft der Rheinbahn erlitt die Straßenbahnfahrerin einen Schock und wird durch einen Notfallhelfer betreut. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die Kreuzung etwa 30 Minuten komplett gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen im öffentlichen Personennah- und Individualverkehr.
Die Sperrmaßnahmen konnten um 13.30 Uhr eingestellt werden. Den Sachschaden schätzten die Beamten auf rund 7000 Euro.
Quelle: http://www.rp-online.de
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 09.09.2009 07:06von Dominik Wendt •

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 09.09.2009 07:24von Alexander Schmitz • Moderator |

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 09.09.2009 15:59von Alexander Schmitz • Moderator |
Unfallrisiko Stresemannplatz
Nach dem tödlichen Unfall auf dem Stresemannplatz wird die Sicherheitsdebatte neu entfacht. Auch deshalb: Genau dort, wo der 59-jährige Radfahrer am Montag von der Linie 704 angefahren und tödlich verletzt wurde, sind die Warnblinklichter defekt, die eine ankommende Bahn ankündigen.
Und das offenbar schon seit Wochen und ausgerechnet an dem Punkt, an dem die Sicht zu den Bahnen durch Palmen und Präriegras erschwert wird.
Wie die NRZ einen Tag nach dem Unglück vor Ort beobachtete, querten zwischen 13.30 und kurz nach 15 Uhr insgesamt sechs Straßenbahnen aus Richtung Hauptbahnhof die Fußgängerfurt nahe Stresemannstraße, ohne dass die per Funksignal gesteuerten Warnlichter ansprangen. Das Tückische: Mal funktionierte die von der Stadt betriebene Anlage einwandfrei, dann wieder gar nicht. Darüber wussten offenbar weder die Polizei, die Rheinbahn noch das Verkehrsmanagement etwas.
Schwierige
Ermittlungen
Zwar stiegen nach dem Unglück ermittelnde Polizeibeamte in eine Bahn, um sich zu vergewissern, dass bei der Querung des Stresemannplatzes die Lichter blinken. Dass die Störung unregelmäßig auftritt, konnten sie nicht ahnen.
Damit wurde aber eine Unfallstelle freigegeben, an der die Verkehrssicherheit offenbar doch nicht gewährleistet war. Die NRZ teilte gestern Nachmittag ihre Beobachtungen der Rheinbahn und dem Vizechef des städtischen Verkehrsmanagements, Roland Hahn, mit. Er versicherte, sofort der Sache nachzugehen.
Auf eine Frage wird es vielleicht keine Antwort geben: Tappte der Unglücksradler regelrecht in eine tödliche Falle? Es lässt sich, so berichtet die städtische Verkehrslenkungszentrale der Rheinbahn, im Nachhinein technisch nicht mehr feststellen, ob zum Zeitpunkt des Unfalls, also am Montag um 10.30 Uhr, die Blinklichter an waren - oder nicht. Auch gibt es bei der Polizei dazu bisher keine eindeutige Aussage. Ein Zeuge will lediglich gesehen haben, dass der Radfahrer zuvor die Auto-Fahrbahn (stadtauswärts) bei Rotlicht überquert habe. Dann habe er die Mittelinsel erreicht, um auf dem Rad den Gleiskörper und die zweite Fahrbahn zu überqueren.
Aber: Nur wer direkt vor den Gleisen stehen bleibt und nach links schaut (das taten gestern einige Radler nicht!), hat neben den Palmen wieder freie Sicht und kann erkennen, ob eine Bahn kommt.
Ausgerechnet an dieser Stelle sind die Ampelschaltungen kompliziert: Für die eine Richtung heißt es Grün, für die andere gleichzeitig Rot. Dazwischen der Gleiskörper. Für dessen Querung gelten die gelben Warnlichter. Die blinken auch dann, wenn beide Fußgängerampeln Grün zeigen.
„Das ist schon seit zwei,
drei Monaten so”
Ein Anwohner beschwerte sich gestern, warum ausgerechnet auf dieser unübersichtlichen Kreuzung die Palmen stehen müssen. Ein anderer Anlieger, der Weinhändler Werner Scholz von der Charlottenstraße, berichtete, dass die Warnblink-Anlage seit „zwei oder drei Monaten” nicht einwandfrei funktioniere. „Mal geht sie, mal nicht.”
Unerklärlich bleibt, warum Stadt und Rheinbahn davon nichts wussten. „Das ist schon heftig”, sagte dazu Aufsichtsratsvorsitzender Rolf-Jürgen Bräer: „Darauf müssen auch die Fahrer achten und dann Meldung machen, damit das überprüft werden kann.”
Der Unfall auf dem Stresemannplatz und die hohe Anzahl von Crashs mit Bahnen (69 dieses Jahr) hat ein Nachspiel im Verkehrsausschuss. Norbert Czerwinski (Grüne) fordert einen Bericht von der Stadtspitze. Zudem sollen Verkehrspsychologen engagiert werden, Lösungen zu finden, um die Unfallserie zu stoppen.
Gestern krachte es wieder: Auf der Graf-Adolf-Straße stieß ein Mercedes mit einer Straßenbahn zusammen. Es gab zwei Verletzte.
Quelle: http://www.derwesten.de
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 09.09.2009 16:19von Marcel Hilgers • Administrator |
Das so eine Stelle nach so vielen Unfällen immer noch existieren kann, ist mir ein Rätsel. Beim Landesbetrieb wurde in der alten Ausbildung schon nach 3 Unfällen an selber Stelle nachgeforscht und entsprechend die Situation entschärft. Ich würde das "Kunstwerk" abreißen und die Verkehrsführung mitsamt der Ampelschaltung optimieren...oder geht Kunst vor Sicherheit?

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 10.09.2009 14:39von Alexander Schmitz • Moderator |
Unfallexperten tagen
Stresemannplatz: Sonderkommission!
Nach dem tödlichen Zusammenstoß eines Radlers mit einer Bahn auf dem Stresemannplatz und dem NRZ-Bericht über Ausfälle der Warnlichter an der Unglücksstelle wird die Stadt Montag die Unfallkommission mit Vertretern von Polizei und Rheinbahn zu einer außerordentlichen Sitzung einberufen.
Einziger Tagesordnungspunkt: Ist der Stresemannplatz sicher genug? Bis dahin versuchen Techniker zu klären, warum die gelben Springlichter, die eine kommende Bahn ankündigen, nicht immer geblinkt haben.
Wie berichtet, überquerten am Tag nach dem Unfall in einem Zeitraum von nicht mal zwei Stunden sechs aus Richtung Hauptbahnhof fahrende Straßenbahnen den Überweg in Höhe Stresemannstraße, ohne dass die Warnlichter ansprangen. Das städtische Verkehrsmanagement ordnete darauf eine Überprüfung an. Laut Unterlagen von Siemens habe die Anlage sowohl zum Zeitpunkt des Unfalls sowie während des NRZ-Testes keine Störungen angezeigt.
Gestern machte sich Polizeisprecher Gunter Herring vor Ort ein Bild. Er beobachtete, dass in einem Fall die Warnlichter nicht leuchteten. „Die Bahn hat sich darauf langsam und vorsichtig dem Übergang genähert.” (Die Fahre dürfen in solchen Fällen maximal 20 km/h fahren.) Zudem stellte gestern ein Beobachter der Rheinbahn auf der Kreuzung fest, dass die Anlage einmal nicht funktionierte.
Die Suche nach der Fehlerquelle geht weiter. Es gibt mehrere mögliche Ursachen, betont Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher. Die Aktivierung der Warnlichter wird durch Infrarot und Funksignal gesteuert. Dazu befinden sich entsprechende Empfänger und Sender auf dem Zugdach und entlang der Wegstrecke. Diese drahtlosen Verbindungen können aber unter Umständen gekappt werden. Da reicht ein Laubblatt auf der Linse aus - oder ein großer Lkw, der ungünstig steht.
Die Störanfälligkeit des Systems liegt bei drei Prozent, eine absolute Sicherheit gibt es also nicht. Die Rheinbahn spricht deshalb bei den Warnblinklichtern an den über 200 Übergängen nur von „einer zusätzlichen Hilfe” für Fuß´gänger und Radler. Laut „Betriebsordnung Strab” und Straßenverkehrsordnung haben die Bahnen an Übergängen Vorfahrt. Die Passanten müssen sich also davon überzeugen dass der Weg frei ist. Auf die Blinklichter allein, so Schumacher, dürfe man sich nicht verlassen.
Eine Aussage, die beim verkehrspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion, Manfred Neuenhaus, Erstaunen auslöst. „Wenn eine Ampel da ist, gehe ich davon aus, dass sie funktioniert. Ich gucke doch als Autofahrer auch nicht bei jeder grünen Ampel nach links und rechts.”
Vorschrift hin, Vorschrift her. Der Verkehrs-Alltag sieht anders aus. Der verunglückte Radfahrer hätte auf der Fußgängerfurt absteigen müssen. Doch das machen wohl die wenigsten.
Wieder ein Test, gestern zwischen 16.55 und 17.30 Uhr: Fast 25 Radfahrer passieren in 35 Minuten die Unglücksstelle. Keiner steigt vom Rad ab, um es - wie vorgeschrieben - zu schieben. Alle radeln über den Überweg, obwohl sie erst an den Gleisen freie Sicht neben den Palmen haben. Die meisten schauen kurz nach links und rechts. Einige halten den Kopf sogar stur geradeaus, verlassen sich blind auf die Warnlichter. Zum Glück haben die in dieser Zeit einwandfrei funktioniert.
Quelle: http://www.derwesten.de
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 15.09.2009 19:25von Alexander Schmitz • Moderator |
Unfall am Stresemannplatz: Yuccas werden versetzt
Der außerplanmäßige Ortstermin der Unfallkommission am Stresemannplatz dauerte eine Stunde. "Ich habe noch nie in so kurzer Zeit so viel absolut undiszipliniertes Verhalten der Verkehrsteilnehmer beobachtet wie dort", wetterte hinterher der stellvertretende Leiter des Amts für Verkehrsmanagement, Roland Hahn.
Vor allem Fußgänger und Radfahrer hätten sämtliche Lichtzeichen und Schilder schlicht ignoriert. Erste Konsequenz der Unfallkommission, der neben Hahn auch Vertreter der Polizei und der Rheinbahn angehören: "Ab heute wird es dort verschärfte Kontrollen geben."
Vergangenen Montag war ein 59-jähriger Radfahrer beim Überqueren des Stresemannplatzes von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt worden. Deshalb hatte die Kommission gestern die Kreuzungen und Überwege erneut in Augenschein genommen. Der Radler, so haben inzwischen die Ermittlungen ergeben, war auf einem Fußgängerüberweg bei Rot zeigender Ampel über die Graf-Adolf-Straße gefahren.
"Dagegen", so Hahn, "gibt es keine Sicherungsanlage." Trotzdem sollen einige Yucca-Pflanzen versetzt und Gräser gekürzt werden, "damit der Blick auf die Gleise komplett frei ist". Außerdem soll auch an diesem Übergang "schnellstmöglich" ein akustisches Warnsignal installiert werden.
Die gelbe Blinklampe hat offenbar auch am Unfalltag funktioniert. Zumindest hätte die Auswertung des Verkehrsrechners die Mutmaßungen über eine Störung nicht bestätigt, so Hahn. Als zusätzliche Sicherung verlangt er aber von der Rheinbahn "ein geordnetes Berichtswesen". Fahrer sollten künftig etwaige Fehler direkt melden.
Vor allem aber will Hahn, in dessen Zuständigkeit bei der Stadt auch die Unfallprävention fällt, sich etwas einfallen lassen, "womit wir den Radfahrern irgendwie deutlich machen, dass sie an Kreuzungen wie dieser absteigen müssen".
Quelle: http://www.rp-online.de
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 21.10.2009 23:13von Alexander Schmitz • Moderator |
Verkehrssicherheit: Rheinbahn im Visier
Um die Verkehrssicherheit ist zwischen der Stadt und der Rheinbahn ein Streit entbrannt. Roland Hahn, Leiter der städtischen Unfallkommission, ist verärgert darüber, dass die Rheinbahn seiner Forderung nicht nachkommt, jeden Ausfall eines Warnlichtes an Gleisquerungen sofort zu melden.
Eine Mitteilung des Rheinbahn-Betriebsleiters Lars Asmus an das städtische Verkehrsmanagement hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Asmus habe darin erklärt, dass allein er das „Meldewesen” bestimme. Das heißt nach bisheriger Praxis, dass erst im Wiederholungsfall der beobachtete Ausfall einer Warnblinkanlage gemeldet werde. „Dazwischen aber können Tage vergehen”, meint Hahn. So könne es keine größtmögliche Sicherheit an Gleisübergängen geben. „Die Warnlichter müssen immer blinken, sobald eine Bahn kommt!”
Das Problem: In der Verkehrszentrale der Stadt werden keine Fehler angezeigt, wenn die funkgesteuerte Anforderung des Sicherheitssystems seitens des Rheinbahn-Fahrers misslingt. Nur er sieht, ob die gelben Blinklichter, die Fußgänger warnen sollen, leuchten - oder nicht. Und nur wenn ein Defekt bekannt ist, kann er auch behoben werden.
Das System soll verbessert und automatisiert werden. Bis dahin erwartet das Verkehrsdezernat, dass jeder Ausfall vom Fahrer und von der Rheinbahn-Leitstelle mitgeteilt wird, um sofort reagieren zu können. Dies hatte kürzlich auch der damalige Rheinbahn-Aufsichtsratsvorsitzende Rolf-Jürgen Bräer gefordert.
Anlass war der tödliche Unfall eines Radfahrers auf dem Stresemannplatz im September. Er radelte bei Rotlicht über die Straße und wollte die Rheinbahn-Gleise queren. Dabei wurde er von einer Straßenbahn der Linie 704 angefahren und mitgeschleift. Wie NRZ-Recherchen ergaben, fallen genau an dieser Stelle immer wieder die gelben Warnlichter aus. Die Stadt hat darauf von der Rheinbahn verlangt, dass die Anlagen nicht nur dort, sondern an allen 220 Fußgänger-Übergängen „hundertprozentig funktionieren” müssen. Das Verkehrsmanagement selbst hat jetzt den Stresemannplatz sicherer gemacht, Sichtbehinderungen beseitigt, große Piktogramme auf dem Pflaster angebracht und einen Warn-Gong installiert. Hahn: „Nun ist die Rheinbahn in der Bringschuld.” Dort hieß es, man arbeite an einer Lösung.
Quelle: http://www.derwesten.de
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 03.11.2009 21:49von Alexander Schmitz • Moderator |
Rheinbahn überprüft Gefahr durch Geisterzüge
Die Stadt Düsseldorf fordert von der Rheinbahn, dass sie alle 220 Bahnübergänge für Fußgänger kontrolliert. Nach einem tödlichen Unfall hatte die NRZ festgestellt, dass zahlreiche der gelben Warnblinker immer wieder ausfallen. Vorerst sollen Straßenbahnfahrer Fehler per Funk melden.
Alle 220 Bahnübergänge für Fußgänger in Düsseldorf stehen auf dem Prüfstand. Nach einem NRZ-Bericht über zahlreiche Ausfälle der gelben Warn-Blinklichter am Stresemannplatz, die eine nahende Bahn ankündigen, fordert die Stadt von der Rheinbahn eine 100-prozentige Zuverlässigkeit der Anlagen.
Verstimmung im Rathaus
Doch es dauert noch, bis ein geeignetes automatisiertes Verfahren für Fehlermeldungen gefunden ist. Bis dahin sollen die Rheinbahn-Fahrer jede Beobachtung über einen Ampel-Ausfall selbst per Funk weitergeben. Diese Zusage wollte die Rheinbahn so bisher nicht machen, was im Rathaus für Verstimmung sorgte. Heute werden Rolf Hahn vom Verkehrsmanagement und Rheinbahn-Betriebsleiter Rolf Asmus bei einem Treffen versuchen, die Wogen zu glätten und die offensichtlichen Schwachstellen zu beheben.
Auf dem Stresemannplatz sind sie erkannt und beseitigt. Nach einem tödlichen Unfall mit einem Radfahrer, der die Gleise queren wollte, stellte die NRZ kurz darauf bei einem Test vor Ort fest, dass immer wieder die gelben Warnlichter an den Gleis-Übergängen nicht blinken. „Wir wollten diesen Bericht erst gar nicht glauben”, räumte jetzt Roland Hahn, Vizechef des städtischen Verkehrsmanagements, ein und verwies darauf, dass seiner Verkehrslenkzentrale an der Düsseldorfer Straße gar keine Störung bekannt war.
Sender auf dem Zugdach
Das war auch gar nicht möglich: Denn, um die städtische Blinklichtanlage überhaupt zu aktivieren, muss die Bahn wenige Meter zuvor an der Haltestelle Stresemannplatz im automatisch gesteuerten Rheinbahn-Betriebssystem für die Weiterfahrt angemeldet sein. (Fachwort: „Anforderung”). Dies geschieht über einen Sender auf dem Zugdach, der mit Infrarot-Baken entlang der Wegstrecke kommuniziert. Nur wenn eines der kleinen Geräte am Wegesrand das Signal der Bahn empfängt, kann die Blinklichtanlage am nächstgelegenen Bahnübergang sozusagen von „Off” auf „Standby” geschaltet werden, um rechtzeitig zu blinken, wenn der Zug kommt. Bei „Geisterzügen” aber versagt das System, die Lichter bleiben aus. Nicht nur das: Der städtische Computer weiß nichts von dieser Bahn, meldet also, das alles Okay ist.
Im Fall Stresemannplatz fanden die Experten nun heraus, dass eine Bake an der Haltestelle praktisch in einem Funkloch - im Schatten eines Baumes und eines Lieferanten-Parkplatzes - installiert war und deshalb nicht einwandfrei funktionierte. Die Bake wurde nun versetzt. Es war nicht die einzige Fehlerquelle: So können Zugfahrer wegen des langen Bremsweges nicht unmittelbar vor einer Kreuzung stoppen, wenn eine Ampel auf Rot springt. Sie fahren also über die Kreuzung. Das Problem: Die gelben Blinklichter am Übergang einige Meter weiter gingen nur an, wenn die Bahn Grün hatte.
Abstimmung der Sicherheitstechnik
Jetzt wollen Rheinbahn und Stadt ihre Sicherheitstechniken besser aufeinander abstimmen. „Die vernetzten Systeme sind hoch komplex. Aber wir werden eine Lösung finden”, verspricht Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher.
Quelle: http://www.derwesten.de
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 04.11.2009 10:51von Hubert Podolski •

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 08.11.2009 21:14von Alexander Schmitz • Moderator |
Und es hat mal wieder gerummst:
Fahrer erleidet Schock - Fußgängerin von Straßenbahn tödlich verletzt
Eine 65-jährige Fußgängerin ist am Samstagabend in Flingern von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt worden.
Nach Angaben der Feuerwehr wurde die Frau beim Überqueren einer Straße seitlich von der Straßenbahn getroffen und zu Boden geschleudert. Passanten halfen der Frau bis zum Eintreffen der Feuerwehr und Rettungsdienste. Die Verletzte kam in ein Krankenhaus, wo sie später ihren Verletzungen erlag.
Der 45-jährige Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock und musste ebenfalls in eine Klinik gebracht werden. Im Straßenbahnbetrieb kam es zu Störungen.
Weitere Informationen folgen.
Quelle: DDP/tiba
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 09.11.2009 13:45von Alexander Schmitz • Moderator |
Grafenberger Allee: Frau von Straßenbahn erfasst und getötet
Beim Überqueren der Grafenberger Allee ist am Samstag gegen 19.15 Uhr eine 65-jährige Frau von einer Straßenbahn erfasst und zu Boden geschleudert worden. Dabei wurde sie so schwer verletzt, dass sie gestern morgen gegen 4.45 Uhr in der Uniklinik starb.
Etliche Passanten hatten den Unfall beobachtet, die Frau von der Straße gehoben und bis zum Eintreffen des Notarztes betreut. Der brachte sie nach der ersten medizinischen Versorgung in die Uniklinik. Die 45-jährige Fahrerin der Bahn stand unter Schock und musste ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
An der Unfallstelle gibt es einen mit Ampeln gesicherten Überweg. Die 65-Jährige hatte von der Mendelssohnstraße kommend den Überweg Richtung Rethelstraße betreten, "als die Ampel für den Autoverkehr grünes Licht zeigte", berichtete Polizeisprecher Andre Hartwich von Zeugenaussagen. Auch die gelben Blinklampen, die vor einer herankommenden Bahn warnen, haben funktioniert, wie die Polizei festgestellt habe. Möglicherweise hat die Frau Ampel und Straßenbahn nicht gesehen, weil sie ihren Regenschirm zu tief hielt. Dieser Schluss könne sich aufgrund der Zeugenaussagen ziehen lassen, erklärte Hartwich.
Die Unfallkommission von Stadt und Polizei wird den Unfallhergang so schnell wie möglich klären und mögliche weitere Absicherungen prüfen. "Es ist tragisch, dass wieder ein Mensch bei einem Unfall mit der Straßenbahn gestorben ist", sagte Roland Hahn, stellvertretender Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. Weil dieser Übergang bisher nicht als besonders gefährlich galt, sei dort ein Warngong noch nicht installiert worden.
Rheinbahnsprecher Georg Schumacher zeigte sich ebenfalls betroffen und appellierte an die Düsseldorfer, besonders vorsichtig zu sein. "Es ist schlimm, dass trotz der Sicherheitsvorkehrungen immer wieder Unfälle mit der Bahn passieren", sagte er. Die Fahrer seien angehalten, zurückhaltend zu fahren.
Die Kette der Unfälle mit Bahnen reißt nicht ab. So starben im September ein Radfahrer auf dem Stresemannplatz und im Juni ein Familienvater auf der Kreuzung Kölner-/ Karl-Geusen-Straße nach einem Zusammenstoß mit einer Bahn. Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 148 Unfälle, in denen Straßenbahnen verwickelt waren.
Quelle: http://www.rp-online.de
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 25.11.2009 19:09von Alexander Schmitz • Moderator |
Seelsorge für Rheinbahn-Fahrer: "Zwei bis drei schwere Unfälle pro Woche"
Der Selbstmord von Nationaltorhüter Robert Enke hat die Menschen in Deutschland geschockt. Doch was bei aller Tragik oft außer Acht gelassen wird, ist die Rolle des Zugführers. Denn der erleidet nicht selten einen Schock, der schwere Auswirkungen auf seine Psyche hat. Die Rheinbahn hat für solche Fälle Nothelfer, die rund um die Uhr auf Abruf stehen.
Es ist die Szene, die jeder Bahn- oder Busfahrer fürchtet. Bei einem Suizid, wie im Fall Robert Enkes, bei dem sich der Selbstmordwillige vor ein öffentliches Verkehrsmittel wirft, ist er in nächster Nähe dabei.
Die Beteiligten reagieren auf solch einen Vorfall sehr unterschiedlich. Viele erleiden einen Schock und müssen direkt in medizinische Behandlung, andere kommen zunächst scheinbar gut damit zurecht, die Wirkungen zeigen sich oft erst später. Wichtig ist jedenfalls, dem Fahrer sofortige Betreuung zukommen zu lassen.
Doch oft fehlt diese erste Hilfe. Die Rheinbahn hat aus diesem Grund schon 1997 das sogenannte Nothelfer-Projekt gestartet. Es besteht aus Rheinbahn-Mitarbeitern, die spezifisch vorbereitet wurden, um im Ernstfall ihren Kollegen beizustehen. Einer von ihnen ist Helmut Daudert. Er ist bereits seit über 30 Jahren bei der Rheinbahn und von Beginn an beim Notfallhelfer-Projekt dabei. "Ausschlaggebend war ein traumatisches Erlebnis meines Vaters, der selbst so einen Unfall hatte", berichtet er über die Beweggründe seines Engagements.
Eine zentrale Rolle bei der Ausbildung nimmt dabei die Werksärztin der Rheinbahn ein. Unter ihrer Leitung werden die Mitarbeiter geschult, über die medizinischen Auswirkungen der Unfallsituation in Kenntnis gesetzt sowie mit Rollenspielen auf die bevorstehenden Situationen vorbereitet. Denn es ist klar: Auch der Notfallhelfer befindet sich in der Situation unter psychischer Belastung. "Da gibt es schon einschneidende Erlebnisse", gibt Daudert zu.
"Schwere Unfälle gibt es leider vermehrt"
Immer im Wechsel für jeweils eine Woche sind die zehn Notfallhelfer rund um die Uhr verfügbar - neben ihrem normalen Job. Daudert beispielsweise arbeitet normalerweise im Betriebshof Lierenfeld. Tritt der Ernstfall ein, macht sich der Mitarbeiter sofort zum Unfallort auf und widmet sich dem betroffenen Kollegen. Er übernimmt die Betreuung bis diese nicht mehr akut benötigt wird. So fährt er den Betroffenen entweder ins Krankenhaus, falls dieser medizinische Betreuung nötig hat, oder direkt zur psychologischen Betreuung.
Damit ist seine Aufgabe allerdings noch nicht beendet. Auch die Heimfahrt tritt der Fahrer nicht alleine an. Der Notfallhelfer übernimmt den Transport und bietet weitere Hilfe an. So soll gewährleistet werden, dass der Betroffene nicht alleine ist und über das Geschehene sprechen kann. Daudert weiß, wie wichtig diese Art der Betreuung ist. "Die Fahrer können sich fallen lassen und frei machen. Wir nehmen ihnen die Arbeit ab".
Zur Zeit haben die zehn Helfer sehr viel zu tun. "Das ist immer unterschiedlich, aber im Moment haben wir irgendwie schlechte Karten", sagt Daudert. "Schwere Unfälle mit unseren Fahrzeugen gibt es im Moment leider vermehrt". Zwei- bis dreimal pro Woche müssen Daudert und seine Kollegen alles stehen und liegen lassen, um einem Kollegen beizustehen.
Quelle: http://www.rp-online.de
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 25.11.2009 19:14von Alexander Schmitz • Moderator |
Rollstuhlfahrerin stürzt auf U-Bahn-Gleise - schwer verletzt!
Glück im Unglück hat eine Frau (42) an der U-Bahn-Haltestelle Heinrich-Heine-Allee gehabt: Mit ihrem elektrischen Rollstuhl stürzte sie auf die Gleise, konnte sich selbst nicht mehr aus der Notsituation befreien.
Wartende Fahrgäste hatten den Unfall aber beobachtet und sofort den Notsignalschalter gedrückt, der das Einfahren weiterer U-Bahnen verhindert. Sofort seien Helfer auf die Schienen gesprungen und hätten die Frau in Sicherheit gebracht, teilte die Polizei mit.
Die 42-Jährige wurde bei dem Sturz schwer verletzt. Warum die Frau stürzte, blieb zunächst unklar. Es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder ein Verbrechen. Bereits zuvor sei die Frau an einen Pfeiler angeeckt.
Für etwa eine halbe Stunde kam es zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Betroffen waren die in nördlicher Richtung fahrenden Linien U 74, U 75, U76 und U 77.
Quelle: http://www.express.de
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 07.01.2010 19:47von Alexander Schmitz • Moderator |
07.01.2010 | 16:08 Uhr
POL-D: Straßenbahnunfall in Wersten - Fußgängerin bei Zusammenstoß mit Zug der Linie 701 schwer verletzt
Düsseldorf (ots) - Straßenbahnunfall in Wersten - Fußgängerin bei Zusammenstoß mit Zug der Linie 701 schwer verletzt
Bei der Kollision mit einem Straßenbahnzug der Linie 701 wurde heute Nachmittag in Wersten eine Fußgängerin (Alter derzeit noch nicht bekannt) so schwer verletzt, dass sie zur stationären Behandlung in eine Klinik eingeliefert werden musste. Der Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock. Ob Lebensgefahr besteht, ist derzeit nicht bekannt.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war die Frau um 15 Uhr zu Fuß auf der Kölner Landstraße unterwegs. In Höhe der Haltestelle Opladener Straße überquerte sie die Fahrbahn und die Schienen. Aus bislang unklarer Ursache kam es dann auf den Schienen in Richtung Benrath zur Kollision mit der Straßenbahn der Linie 701 in Richtung Süden. Die Frau wurde nach den derzeitigen Ermittlungen von der Bahn erfasst, jedoch nicht überrollt. Passanten leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Die Fahrbahn der Kölner Landstraße war vom Unfallgeschehen nicht betroffen. Größere Verkehrsstörungen blieben aus. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
http://www.presseportal.de/polizeipresse...h=stra%DFenbahn
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 15.02.2010 09:57von Alexander Schmitz • Moderator |
Derendorf – 17-Jähriger lief beim Kicken vor einen Bus – Schwer verletzt
Am Samstagabend, gegen 21 Uhr, lief ein 17-Jähriger auf die Fahrbahn der Münsterstraße und wurde dabei von einem in Richtung Nordstraße fahrenden Linienbus erfasst und zu Boden geschleudert. Der Jugendliche erlitt schwere Verletzungen. Seine Begleiter erklärten der Polizei, man habe gespielt und einen Gegenstand vor sich her gekickt. Der Verunglückte war als Schnellster der Gruppe auf die Fahrbahn gerannt und von dem herannahenden Linienbus erfasst worden. Der 45-jährige Busfahrer erlitt einen Schock. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr über die Sommerstraße abgeleitet.
Quelle: Polizei Düsseldorf
Grüße, Alexander

RE: [Rheinbahn AG] Radler von Bahn erfasst – tot
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 17.02.2010 19:41von Alexander Schmitz • Moderator |
Bahn rammt Fußgänger: 26-Jähriger lebensgefährlich verletzt
Ein 26-Jähirger ist am Mittwochmorgen bei einem Unfall mit einer Straßenbahn in Flingern schwer verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei überquerte der Fußgänger gegen 7.55 Uhr die Dorotheenstraße kurz vor dem S-Bahnhof Flingern. Dabei achtete er offenbar nicht auf die Blinklichter, die vor der nahenden Bahn warnten. Die 706 war Richtung Norden unterwegs.
Die 56-jährige Fahrerin des Zuges leitete noch eine Notbremsung ein. Aber sie konnte den Zusammenstoß mit dem Mann nicht mehr verhindern. Er wurde erfasst und von der Bahn zu Boden geschleudert, offenbar aber nicht überrollt.
Mit schwersten Verletzungen wurde der 26-Jährige in eine Spezialklinik gebracht. Laut den Ärzten besteht Lebensgefahr. Die 56-jährige Straßenbahnfahrerin erlitt einen Schock.
Quelle: WZ
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