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Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 20.06.2011 06:21von Andreas Beeck • Administrator |

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 20.06.2011 11:44von Marcel Hilgers • Administrator |
Zitat von http://www.rp-online.de/region-duesseldo...itten-1.1310298
Abschiedsfest
Steinberg: Zukunft umstritten
VON CHRISTIAN HERRENDORF - zuletzt aktualisiert: 20.06.2011 - 07:30
Düsseldorf (RPO). Beim Abschiedsfest rollten am Sonntag die letzten Bahnen vom Betriebshof Bilk. Die Debatte über das Gelände geht weiter. Im Gespräch sind ein Verkehrsmuseum, Künstlerateliers und nun auch ein ökologisches Vorzeigeobjekt.
Die politische Woche hat in Düsseldorf ausnahmsweise schon am Sonntag begonnen. Zum letzten Tag der offenen Tür im nun ehemaligen Rheinbahn-Depot Am Steinberg präsentierten sich gestern all jene, die Ideen für das denkmalgeschützte Gebäude in Bilk haben: Der Verein „Linie D“ sammelte nach eigenen Angaben mehr als 1200 Unterschriften, um den Betriebshof als „lebendiges Industriedenkmal“ zu erhalten.
Die auf dem Gelände beheimateten Umweltschützer plädierten im Gespräch mit der Rheinischen Post für ein ökologisches Vorzeigeobjekt. Und FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus erklärte bei seinem Besuch in Bilk, das Depot mit der CDU und Bauexperten in dieser Woche zu besichtigen und dabei auch den Vorschlag zu prüfen, dort Ateliers für Absolventen der Kunstakademie einzurichten.
Der Verein „Linie D“ bekam viel Rückhalt für seine Vorschläge. Rund 6000 Besucher kamen trotz des schlechten Wetters zum Tag der offenen Tür nach Bilk. Sie fotografierten die historischen Bahnen vor dem mehr als 100 Jahre alten Gebäude und erlebten zum Abschluss des Fests, wie 15 Züge in einem Korso vom Steinberg über den Hauptbahnhof an ihren neuen Standort, den Betriebshof Lierenfeld, fuhren. Neben der Begeisterung der Düsseldorfer nennen die Vertreter von „Linie D“ vor allem drei Argumente für ihren Plan vom Verkehrsmuseum: das denkmalgeschützte Gebäude, die deutschlandweit einmaligen, weil immer noch betriebsbereiten Bahnen aus den Zwanzigern und den Einfluss der Rheinbahn auf die Stadtentwicklung, insbesondere im Linksrheinischen.
Dagegen gilt Bürgermeister und CDU-Fraktionschef Friedrich G. Conzen als Freund der Atelier-Idee. Damit hofft er, hoffnungsvolle Talente, die ihr Studium an der Kunstakademie abgeschlossen haben, langfristig an die Landeshauptstadt zu binden. Zudem könnte Am Steinberg eine Dependance der Zero-Gruppe entstehen.
Wie sich die Vorschläge auf die aktuellen Mieter am Steinberg auswirken, haben diese bisher nicht erfahren. Auf dem Gelände sind die Landesverbände vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund) und des Naturschutzbund Deutschland beheimatet sowie das Umweltforum Düsseldorf. Der Bund plant zudem, die Geschäftsstelle seiner NRW-Jugendorganisation aus Soest in die Landeshauptstadt zu holen. „Ich weiß nicht, ob wir uns Sorgen machen müssen. Wir lesen immer wieder von neuen Ideen, aber keine der Fraktionen, die hier waren, hat bei uns angeklopft“, sagt Dirk Jansen, Geschäftsleiter des Bund NRW. Die Organisation besitzt einen Mietvertrag bis 2015.
Für ihren Teil des ehemaligen Betriebhofs bringen die Umweltschützer weitere Ideen in die Debatte ein. Jansen: „Wir könnten hier einen Quartiersgarten einrichten, das Gebäude zu einem Vorzeigeobjekt für energetische Sanierung machen und eine Solartankstelle für Elektro-Autos bauen.“
Abtimmung bei der RP: http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/ (rechte Seite)
Zitat von http://www.derwesten.de/staedte/duesseld...-id4782068.html
Rheinbahn
Wer stellt die Weiche für den Steinberg?
Düsseldorf, 19.06.2011, Dirk Neubauer
Düsseldorf. Großer Bahnhof für den Steinberg: Rund 6000 Straßenbahnfans pilgerten gestern zum 103 Jahre alten Betriebshof.
Einmal noch bimmelten die großen und kleinen Kinder, was die Alarmglocken hergaben. Sie läuteten mit leisem Wehmut den Abschied ein. Hier ist der Zug der Zeit längst abfahren.
Die Zeit-Züge der Straßenbahn sortierten sich brav nebeneinander auf: Vom hölzernen Kasten auf Schienen, einem Modell aus der Kaiserzeit mit der Zugnummer 583 bis hin zum modernen Niederflur-Silberpfeil. Für Kinder gab es eine Mini-Straßenbahn, für die Kundschaft spendierte die Rheinbahn Freifahrten zum Hauptbahnhof.
Überhaupt, das Publikum ist schon mit Wenigem zufrieden. Trainspotter sind glücklich mit einem Histörchen, Bier und Bratwurst und dem Digitalfoto der gelben Bahn „2813, die fehlt mir nämlich noch in Bewegung!“ Der das ruft, sprintet in einem Tempo los, das ihm kein Umstehender jemals zugetraut hätte.
„Heute geht hier etwas zu Ende – aber vielleicht ist das gleichzeitig auch der Startschuss für etwas Neues“, machte Hans Männel sich und den etwa 100 Mitgliedern des Vereins „Linie D“ Mut. Der Verein will das alte Straßenbahndepot auf ein neues Gleis heben. „Museum“ scheint dafür ein Unwort geworden zu sein. Deshalb wurden Unterschriften gesammelt für ein Mobilitätszentrum.
Das soll alte Straßenbahnen ankoppeln an die Zukunft der Elektromobilität. Werkstatt plus Eventlocation. Männel sagt: „Dafür haben wir hier am Steinberg die letzte Chance in Düsseldorf.“ Der Konkurrenzvorschlag: Die lichten Hallen sollen zu Künstleratelier umgebaut werden.
Mitten hinein in die Volksfeststimmung platzierte Männel den Hinweis, dass das verlassene Depot „nun rasch verfallen könnte, wenn da keiner mehr aufpasst“. Ein Wink Richtung Düsseldorfer Politiker, nun zügig zu entscheiden.
Der 15-jährige Julian Zimmermann hat sich unterdessen ganz der virtuellen Schiene verschrieben. Zusammen mit vier Freunden programmiert er eine Fahrt in der 711 von der Universität bis zum Jan-Wellem-Platz. Jedes Haus entlang der Strecke wird orginalgetreu modelliert. 10 000 Arbeitsstunden stecken schon drin; „knapp die Hälfte ist fertig“. Für Straßenbahnfans könnte die Simulation zum Weihnachtsgeschenk werden.

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 20.06.2011 13:28von Alexander Schmitz • Moderator |

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 20.06.2011 21:51von Andreas Beeck • Administrator |
Zum Thema "Steinberg" berichteten heute außerdem die Rheinische Post und "Der Westen"...
Bei der Umfrage der RP derzeit 79% pro Straßenbahnmuseum...
Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)



RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 20.06.2011 23:35von Marcel Hilgers • Administrator |

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 21.06.2011 06:20von Andreas Beeck • Administrator |

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 22.06.2011 00:23von Marcel Hilgers • Administrator |
Ein Beitrag von Center TV: http://www.centertv.de/mediathek/bye_bye_bilker_bahndepot/
Inkl. Interview von Volker...![]()

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 22.06.2011 17:55von Christian Carstensen •

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 22.06.2011 22:05von Andreas Beeck • Administrator |
Zitat von Marcel Hilgers
Ein Beitrag von Center TV: http://www.centertv.de/mediathek/bye_bye_bilker_bahndepot/
Inkl. Interview von Volker...
Marcel, wie wäre es, wenn Du meinen Beitrag lesen würdest?!?
Das Video ist bereits verlinkt... :-P
Gruß aus Mönchengladbach, der einzigen Stadt mit 2 Hauptbahnhöfen, wünscht
Andreas Beeck (Admin)



RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 24.06.2011 16:53von Julian Zimmermann • Moderator |
Moin,
Hier eine Zusammenstellung der Parteien zu dem Thema "Steinberg"
Zitat von CDU
„Die Entscheidung über die Zukunft des ehemaligen Rheinbahn-Depots fällt im Rat und nirgendwo sonst“, erklärt Friedrich G. Conzen, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. Mit dieser Klarstellung reagiert Conzen auf die aktuelle Berichterstattung in der Presse, die mit der Überschrift „Entscheidung über Steinberg nächste Woche“ einen anderen Eindruck vermittelte.
„Wenn die Verwaltungsvorlage zur Entwicklung und zukünftigen Nutzung dieses Geländes vorliegt, wird sie die CDU-Ratsfraktion intern diskutieren und sich eine Meinung bilden“, ergänzt Conzen. Vorgespräche mit der Rheinbahn, mit eventuellen potenziellen Nutzern, der Kunstakademie und möglichen Investoren sowie dem politischen Bündnispartner FDP würden zurzeit mit dem Ziel geführt, Zukunftsoptionen zu beleuchten.
Ob die historischen Straßenbahnzüge in ihrem ehemaligen Depot verbleiben können – das stellt Conzen aus einem wichtigen Grund in Frage: „Wenn es einen Geldgeber für ein Straßenbahnmuseum gibt, dann bekommt diese Idee einen Bezug zur Wirklichkeit. Bisher sehe ich das nicht. Denn die Stadt kann sich ein weiteres Museum aus eigener Tasche nicht leisten. Düsseldorfs Schuldenfreiheit wollen wir dafür ganz bestimmt nicht gefährden.“
Quelle:
[URL]http://www.cduduesseldorf.de/index.php?id=66&tx_ttnews[tt_news]=1099&cHash=570fc12b9c9f01f93b902be5c0fe788f[/URL]
Muss in die Browserleiste kopiert werden.
Zitat von FDP
Düsseldorf - Die Gespräche über die Zukunft des "Steinbergs" sind kurzfristig verschoben worden. Ursprünglich wollten die Spitzen von CDU und FDP heute darüber beraten, wie das ehemalige Straßenbahn-Depot in Zukunft genutzt werden soll. Der Termin wurde aus organisatorischen Gründen auf nächste Woche verschoben. Jetzt werden die Fraktionschefs der beiden Parteien erst am Montag über den "Steinberg" beraten. Die Gespräche beinhalten Brisanz: CDU und FDP als Ratsmehrheit sind sich nicht einig in der Frage, was in das alte Bilker Depot einziehen soll: die CDU favorisiert Ateliers für die Kunstakademie; die FDP will dort genauso wie die Opposition historische Bahnen unterbringen. Einig sind sich alle darüber, dass die Karnevalisten auch in Zukunft weiter ihre Rosenmontagswagen am "Steinberg" bauen dürfen.
21.06.2011 - 14:37
Quelle:
FDP Ratsfraktion
Zitat von SPD
Bei diesem Gelände ist uns eine breite Bürgerbeteiligung sehr wichtig und zwar von Anfang an“, sagt Markus Raub, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen mitreden, wenn es um die Zukunft des Geländes Am Steinberg geht. Es gibt so viele gute Ideen. Die muss man zusammentragen und mit den Menschen diskutieren.“
Bevor sich CDU und FDP am kommenden Montag hinter verschlossenen Türen über die künftige Nutzung des ehemaligen Rheinbahndepots einigen wollen, hat die SPD einen Antrag für die Ratssitzung im Juli eingereicht. Sie fordert unter dem Titel „Breites Bündnis für den Steinberg“ ein Nutzungskonzept unter Einbeziehung der Öffentlichkeit und der verschiedenen Interessengruppen im Rahmen eines sogenannten Werkstattverfahren zu erarbeiten.
„Wir wollen nicht nur die fertigen Pläne, die CDU und FDP ausgehandelt haben, zum Abnicken vorgesetzt bekommen", sagt Raub. „Die Bürgerinnen und Bürger in Bilk sollen die Möglichkeit erhalten, selbst gemeinsam mit der Bezirksvertretung, dem Bilker Heimatverein, dem Verein Linie D, der Kunstakademie und anderen Interessenten in einem offenen Verfahren ein Nutzungskonzept für das ehemalige Straßenbahndepot zu erarbeiten. Das Interesse ist groß. Das hat schon unsere offene Fraktionssitzung vor Ort im März gezeigt.“
Quelle:
SPD-Düsseldorf
Schreib den Steinberg nicht ab! Ja zum Mobilitätszentrum Am Steinberg mit den Gleisen 1-17, Nein zum Künstleratellier Am Steinberg!
!!! Die einzige Chance für das Museum, aber eine von Vielen für Künstleratelliers, Wohnungen und Theater !!!

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 24.06.2011 18:03von Marcel Hilgers • Administrator |

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 24.06.2011 22:13von Daniel B. •
Ich finde komisch das sich zu dem Thema ständig nur Herr F.G. Conzen zu Wort meldet und rumpoltert wie toll ein Kunstatelier sei im Gegensatz zu einem faden Straßenbahndepot. Vorallem wenn man bedenkt das Herr Conzen noch "nebenbei" einen Kunsthandel betreibt (-> http://www.conzen.de). Irgendwie kommt bei mir die Befürchtung auf das der Herr durch das Atelier nur auf Newcomer wartet die er dann vermarkten kann.
Ein Schelm wer böses dabei denkt ...

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 24.06.2011 22:44von Marcel Hilgers • Administrator |
Die Diskussion zu dem Sinn und Zweck der Bürgerfremden Planung seitens Herrn Conzens liegt auch schon an anderer Stelle in der Luft. Der einzige Sinn und Zweck dieser eigentlich politischen aber so doch wirtschaftlichen Meinung in Richtung Ateliers dürfte auf die Auftragsaussichten auszielen...
Hoffen wir mal, dass die Düsseldorfer Bürger erhört werden und das Mobilitätszentrum kommt!

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 30.12.2011 12:51von Alexander Schmitz • Moderator |
Seit Monaten hört man zum Thema Steinberg endlich wieder in der Presse:
Zitat von Rheinische Post (Online)
Was wird aus dem alten Straßenbahn-Depot am Steinberg? Nachdem die Rheinbahn das Gelände in Bilk aufgegeben hatte, gab es viele Diskussionen. Die örtlichen Vereine wünschten sich einen großen Veranstaltungssaal, der immer noch im Stadtteil fehlt. Die Mitglieder und Freunde des Vereins "Linie D" hätten dort gerne ein Museum für die von ihnen gepflegten historischen Straßenbahnen. Doch kommt nun wohl vor allem eine Klientel zum Zuge: Die Hallen mit den großen Deckenfenstern sind als zusätzliche Atelierräume für die Kunstakademie im Gespräch.
Quelle: http://www.rp-online.de/region-duesseldo...ertel-1.2656596
Viel Neues gibt es also nicht zu berichten, aber immerhin hat man mal wieder etwas zum Thema gehört...
Grüße, Alexander

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 30.12.2011 13:10von Julian Zimmermann • Moderator |
Die finden auch immer einen neuen Weg einem den Tag zu versauen.. Ich werd wohl nie verstehen warum man in der CDU mit allen Mitteln versucht daraus kein Straba-Museum zu machen... Scheissverein.
Schreib den Steinberg nicht ab! Ja zum Mobilitätszentrum Am Steinberg mit den Gleisen 1-17, Nein zum Künstleratellier Am Steinberg!
!!! Die einzige Chance für das Museum, aber eine von Vielen für Künstleratelliers, Wohnungen und Theater !!!

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 30.12.2011 13:50von Philipp Wilkens •

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 30.12.2011 21:32von Andreas Beeck • Administrator |

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 03.01.2012 10:37von Julian Zimmermann • Moderator |

RE: Straßenbahn-Depot "Am Steinberg": Kampf um ein Stück Geschichte
in Düsseldorf / Bedienungsgebiet Rheinbahn 17.02.2012 21:28von Alexander Schmitz • Moderator |
Was man am Steinberg - im Bereich des ehemaligen Busdepots - heute trieb:
Richtfest: Elbers will nicht nach Berlin
Viele Lacher beim Richtfest der Wagen für den Zoch.
Suppe, Altbier, Musik, Orden und ein paar launige Reden: Das Richtfest für den Rosenmontagszug im alten Rheinbahn-Depot Am Steinberg ist eine Veranstaltung, wo eigentlich keiner eine Krawatte braucht. „Und jetzt tritt am Freitag vor Rosenmontag auch noch der Bundespräsident zurück, für unsere Wagenbauer ist das der Glücksfall“, sagte CC-Chef Josef Hinkel erfreut, „nun können wir zeigen, wie leistungsfähig der Düsseldorfer Karneval ist.“
Jacques Tilly lächelte dazu, der Wagenbauer hatte den abgesegneten Entwurf des Mottowagens in der Hosentasche. „Morgen früh fangen wir an. Wir arbeiten zwei Tage bis 23 Uhr durch, dann sind wir fertig.“
Zugleiter Hermann Schmitz hatte die Losung des Tages auf ein Schild gemalt und reckte dieses in die Höhe. „Bundespräsident gesucht“ krähte er den 200 Karnevalisten entgegen. „Na, Engelbert, wat hälste davon?“ rief er Richtung CC-Ehrenpräsident Oxenfort und schob in den Beifall ein „Engelbert for President“ hinterher. „Dirk for President“ sparte er sich, denn den Brauchtumsspezialisten Elbers wollen die Narren nicht verlieren. Der Oberbürgermeister stellte denn auch klar, nicht nach Berlin zu gehen. „Da sind mir die Amtszeiten, wenn ich mir die beiden letzten Bundespräsidenten anschaue, viel zu kurz geworden.“
Quelle: http://www.wz-newsline.de/lokales/duesse...berlin-1.908831
Grüße, Alexander

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